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Umbau soll Fläche aufwerten Parkplatz vor Bücherei Ganderkesee verschwindet

Von Thomas Breuer | 23.02.2016, 14:06 Uhr

Als die Gemeindebücherei am Habbrügger Weg kürzlich ihr 60-jähriges Bestehen feierte, war die Botschaft von Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas unmissverständlich: Gemessen am Profil der Einrichtung müssten auch deren Außenanlagen schleunigst eine Aufwertung erfahren.

Am Mittwoch, 24. Februar, wird das Thema im Ratsausschuss für Straßen und Verkehr (ab 18 Uhr öffentlich im Rathaus) erörtert, die Planung der Verwaltung hierzu ist recht konkret. Profitieren soll von der Neugestaltung nicht nur die Bücherei, sondern auch der benachbarte Kindergarten.

Für insgesamt 125.000 Euro soll die Fläche an der Raiffeisenstraße ihren Parkplatz-Charakter verlieren und mit großformatigem Betonpflaster neu befestigt werden, ähnlich den Aufenthaltsbereichen am Bahnhof und an der Mensa, heißt es in der Vorlage für die Ratsmitglieder. Die Verwaltung strebt damit eine spürbare Aufwertung an: „Die Aufenthaltsfunktion, auch für wartende Kindergartenkinder, soll durch das Aufstellen von Bänken und durch eine neue Begrünung betont werden.“

Künftig kein Parken direkt vor der Tür mehr

In Kauf nehmen müssen Besucher der genannten Einrichtungen, dass sie künftig nicht mehr direkt vor deren Türen parken dürfen. Die Verwaltung sieht ausreichend Stelleflächen auf dem gegenüber gelegenen Festplatz. Parallel zum Verbannen der Autos soll der Einbau zeitgemäßer Fahrradständer erfolgen. Auch die Möglichkeit, eine Ladestation für E-Bikes einzurichten, soll geprüft werden.

Ratsentscheid voraussichtlich am 10. März

Der Handlungsbedarf im genannten Bereich ergibt sich laut Verwaltung auch daraus, dass die Raiffeisenstraße zwischen Habbrügger Weg und Grüppenbührener Straße bereits grundlegend erneuert wurde. Auch die angrenzenden Flächen seien inzwischen „überwiegend zeitgemäß“ gestaltet, weshalb es auf dem gemeindeeigenen Vorplatz Nachholbedarf gebe.

Die letzte Entscheidung zur Umgestaltung trifft am Donnerstag, 10. März, der Rat. Er muss die Kosten von 125.000 Euro als außerplanmäßige Ausgabe absegnen. Gedeckt werden soll sie durch Mittel, die noch vom Ausbau der Raiffeisenstraße übrig sind.