Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Umfrage im Ortskern Das erwarten die Ganderkeseer vom neuen Jahr

Von Biljana Neloska | 01.01.2019, 16:29 Uhr

Welche Wünsche im neuen Jahr in Erfüllung gehen sollen, darauf haben die Gemeinde-Bewohner viele verschiedene Antworten. Bei einer Sache herrscht aber Einigkeit, zeigt eine nicht repräsentative Umfrage des dk.

„Große Erfolge und kleine Wunder wären gut für 2019. Es steht auch etwas Besonderes an: Wir beenden beide die Schule. Danach wäre ein Auslandsaufenthalt schön, zum Beispiel in Australien oder Kanada“, sagen die 18-jährigen Ganderkeseer Schülerinnen Nina Meiners und Katharina Wuthe am 31. Dezember dem dk. Ansonsten wünschen sich die beiden Zufriedenheit und Gesundheit.

Einen Wunsch haben alle

Bei letzterem Wunsch ist man sich in Ganderkesee einig: Die meisten wünschen sich vor allem Gesundheit. Wie zum Beispiel die hochschwangere Jana Koppermann betont, gerade weil sie in in Kürze ihr Kind erwartet. „Wir hoffen, dass jetzt alles gut geht. Und das war auch das Beste in 2018, dass wir die Familiengründung in die Wege geleitet haben“, lacht die 30-Jährige.

Weniger Chaos in der Welt

Swenja Möller freut sich über ihr neues Pferd, ihr „Highlight in 2018“ und hofft darauf, dass alle ihre Lieben gesund bleiben und dass alles so gut bleibt, wie es ist, außer: „Bloß das Chaos in der Welt sollte ein bisschen weniger werden. Das wäre gut.“

Ärger im neuen Jahr sieht allerdings Nicole Rispel auf sich zukommen: „Es wird bei uns ein Neubaugebiet geben. Quasi direkt hinter unserem Garten. Das ist nicht schön, aber wir können da nichts gegen tun, wenn die Gemeinde das so will.“ Gut fand die 44-jährige Verkäuferin dafür die Ganderkeseer Veranstaltungen im vergangenen Jahr, wie das Rock’n’Roll-Festival auf dem Flugplatz. Und das neue Jahr? „Da lassen wir uns überraschen. Man muss die Dinge so nehmen, wie sie kommen“, findet Rispel.

Irene und Günther Rhauderwiek, die seit 1971 „sehr gerne“ in Ganderkesee leben, hoffen, dass „das neue Jahr nicht schlechter wird als 2018“, würden sich aber mehr Aktivität und Leben im Ortskern wünschen. „Insbesondere die Leerstände an der Rathausstraße sind sehr schade. Wir hoffen, dass sich das im neuen Jahr ändert. Es sollte schöner werden, ein Ort zum Bummeln“, sagt Günther Rhauderwiek.

„Wir bereuen nichts“

Holzkaufmann Thomas Hayn fände es gut, wenn eine andere Baustelle bald keine mehr sei, und zwar das Ganderkeseer Freibad. „Das ist nächsten Sommer wegen des Umbaus geschlossen. Da muss man sich dann überlegen, wo man mit den Kindern hingeht. Aber hoffentlich gibt es, wenn es fertig ist, auch mehr Parkplätze“, so Hayn. Aktuell sei das Parken dort sehr schwierig.

Den Norden erkunden

„Grundsätzlich ganz viel Ruhe. Man sollte alles gelassen mit einer gesunden Ernsthaftigkeit angehen“, wünscht sich Melanie Riekers. Andreas Magin möchte 2019 mit seiner Familie den Norden erkunden und sein neues Umfeld weiter gestalten. Denn der 51-jährige Lehrer ist Mitte des vergangenen Jahres gerade aus Rheinland-Pfalz nach Ganderkesee gezogen. „Wir haben uns dafür entschieden, noch mal etwas Neues zu machen. Das war schon ein großer Schritt. Aber wir sind hier gut angekommen und toll aufgenommen worden – meine Frau und ich bei der Arbeit und unsere Kinder in der Schule. Wir bereuen nichts“, so Magin.