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VDSL bald in Ganderkesee Telekom bietet rascheren Internet-Zugang in Ganderkesee

Von Alexander Schnackenburg | 18.06.2015, 18:11 Uhr

Die Deutsche Telekom baut ihr Hochgeschwindigkeits-Internet weiter aus. Im kommenden Monat schon soll das Ganderkeseer Ortsnetz mit der Vorwahl 04222 VDSL-fähig sein.

Die Deutsche Telekom baut ihr Hochgeschwindigkeits-Internet-Netzwerk (VDSL) in der Gemeinde Ganderkesee auf Betreiben der Bundesregierung weiter aus. Insgesamt werden nach Angaben des Konzerns am Ende 8200 Haushalte von dem VDSL-Netz profitieren, davon 5100 in Ganderkesee und weitere 3100 in Ganderkesee-Bookholzberg.

Im Juli Angebot für Vorwahlbereich 04222

Aktuell arbeiten die Mitarbeiter der Telekom in der Gemeinde, um im kommenden Juli das Ortsnetz mit der Vorwahl 04222 im Hochgeschwindigkeits-Modus in Betrieb zu nehmen. Davon profitieren dann Nutzer in den Ortsteilen Bookhorn, Bürstel, Falkenburg, Ganderkesee, Habbrügge und Hoyerswege.

Bereits versorgt sind die Ortsteile Bookholzberg, Hohenböken, Neuenlande, Rethorn und Stenum.

Vorzüge der VDSL-Technik

Um den Anwohnern die aktuellen Bauarbeiten ein wenig zu versüßen, referierte am Mittwochabend Sabine Köhler, Vertriebsbeauftragte Infrastruktur bei der Telekom, im Landidyll-Hotel Backenköhler über die Vorzüge des neuen Netzes, die vor allem in einer höheren Geschwindigkeit als bislang, zumal beim Hoch- und Herunterladen großer Datenmengen aus dem und für das Internet lägen. Noch nicht einmal zwanzig Besucher folgten dem Vortrag.

Im Vergleich zu den noch vor wenigen Jahren ebenfalls als Hochgeschwindigkeits-Leitungen gefeierten DSL-Verbindungen steigt die Geschwindigkeit durch VDSL beim Upload eigener Daten, etwa um sie per E-Mail zu verschicken, um etwa das Vierfache, jene im Download, beispielsweise von Filmen und Fotos, um knapp das Dreifache. Hauptvoraussetzung, um in den Genuss des „Geschwindigkeitsrausches“ zu gelangen, ist laut Telekom ein passender Router.

Das Geheimnis des VDSL-Netzes liegt im Wesentlichen im Einsatz von Glasfaser-Kabeln begründet, die einen kräftigeren Datenfluss ermöglichen als die klassischen Kupferkabel.

Mammut-Projekt in Ganderkesee

Um das Mammut-Projekt realisieren zu können, verlegt die Telekom derzeit allein in den Straßen Ganderkesees rund 27 Kilometer der neuen Kabel – zu erheblichen Kosten.

So schlage das Verlegen der Kabel pro Kilometer mit etwa 70.000 Euro zu Buche, die sagte Sabine Köhler. „Kosten für die Bürger aber entstehen selbstverständlich nicht“, versicherte sie.