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Verein Ganter-Art in Sorge Skulpturen sollen in Ganderkesee wieder glänzen

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 21.10.2017, 10:57 Uhr

Wie können die Ganter-Skulpturen vor dem Verfall bewahrt werden? Diese Frage stellt sich gegenwärtig der Verein Ganter-Art.

Sie sie verschmutzt, angeknackst oder ihre Farben sind ausgeblichen: Immer wieder beschweren sich Bürger beim Verein Ganter-Art über die großen Gänse-Skulpturen, deren „Gefieder“ alles andere als prächtig ist und die ihrer Funktion als sympathisches Wahrzeichen der Ganter-Gemeinde so nicht mehr gerecht werden.

Mit Kunst in Ganderkesee soziale Projekte fördern

„Auch uns stört es, weil die unansehnlichen Ganter mit unserem Verein in Verbindung gebracht werden“, betont Eckhard Eichhorn, Vorsitzender des Vereins, der mit dem Verkauf der Skulpturen-Rohlinge Geld für soziale Projekte einwirbt.

Reinigungsservice denkbar

Zuständig für Bemalung, Aufstellung und – wenn nötig – die Pflege sind allein die Eigentümer, erläutert Eichhorn. Auf der nächsten Vorstandssitzung des Vereins am kommenden Dienstag soll das Thema auf die Tagesordnung kommen. Eichhorn: „Wir wollen überlegen, ob wir nicht einen Reinigungsservice vermitteln können.“ So könnten etwa die Delme-Werkstätten, die bereits am Ganderkeseer Bahnhof die dortige Fahrradabstellanlage bewirtschaften, eine solche Aufgabe übernehmen, schlägt er vor. Noch sei das aber bloß eine Überlegung.

„Freiwillige vor“

„Vielleicht findet sich ja auch eine Gruppe Freiwilliger, die mit Spaß und Freude die Ganter schrubbt“, regt dk-Leserin Inge Fritsch an. Sie hatte sich wegen der ramponierten Skulpturen bei der Redaktion gemeldet. Mit guten Beispiel voran geht demnächst die Vereinigte Volksbank an ihrem Standort an der Mühlenstraße in Ganderkesee. „Der von Chantal Mansholt vor einigen Jahren bemalte Ganter hat einige Kratzer. Frau Mansholt wird ihn demnächst farblich auffrischen und die Skulptur erhält einen neuen Sockel“, kündigt Eichhorn an. Auch Inge Fritsch möchte helfen: „Ich würde sofort mitmachen, leider kann ich aus gesundheitlichen Gründen momentan schlecht aus dem Haus“, bedauert sie.