Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Vereinsheim des BTB Bookholzberger TB speckt Wünsche für Vereinsheim ab

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 04.09.2017, 22:44 Uhr

Der Bookholzberger Turnerbund sucht Unterstützung für die Sanierung des maroden Vereinsheims. Auf einen Toilettenanbau will der Sportverein verzichten.

Aufgeben kommt für den Vorstand des Bookholzberger Turnerbunds nicht in Frage, wenn er die Begeisterung erlebt, mit der die Jüngsten im Verein dem runden Leder hinterherjagen. „Wir haben zwei G-Mannschaften, eine F-Mannschaft und eine E-Mannschaft. Wir tragen Verantwortung dafür, dass sie ihre Freizeit gut gestalten können“, sagt der BTB-Vorsitzende Helmut Steinmann zum neuerlichen Versuch, die längst überfällige Sanierung des Vereinsheims unter Dach und Fach zu kriegen. Über den Sanierungsplan, der gegenüber dem letzten Versuch vor zwei Jahren abgespeckt ist, werden zurzeit die Ratsfraktionen informiert. Am Montagabend war die SPD-Fraktion im Vereinsheim zu Gast.

85.000 Euro für 28 Quadratmeter

Stand 2015 sollte das kleine Vereinsheim mit 18.000 Euro fürs undichte Dach aus Asbestplatten, 13.000 Euro für die betagte Heizung und 30.000 Euro für die teils von Schimmel befallenen Sanitärräume saniert werden. Zusätzlich waren 85.000 Euro für einen Toilettenanbau veranschlagt worden. Auf diesen Anbau will der BTB nun verzichten. „85.000 Euro für einen 28 Quadratmeter großen Anbau: das ist uns zu viel“, so Steinmann. Zwar ist mit den Kickers Ganderkesee ein zweiter Verein auf die Anlage an der Huder Straße gekommen, der BTB hat aber nur noch eine Herren- und eine Oldie-Mannschaft gemeldet und will mit den Räumlichkeiten klarkommen, wenn sie in Schuss gebracht sind.

Ratsherr sieht Gemeinde in der Pflicht

„Wir wollen euch unterstützen, aber ihr müsst der Verwaltung die Möglichkeiten ausloten“, erklärte SPD-Fraktionschef Werner Brakmann den BTB-Vorständlern Steinmann, Kai Landsmann und Holger Dietz. Ratsherr Heinz-Peter Häger sieht die Gemeinde in der Pflicht: „Das ist ein Gebäude der Gemeinde. Das muss erhalten bleiben.“