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Verwaltungsbereich zu klein Große Raumnot in Bookholzberger Grundschule

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 31.03.2016, 18:36 Uhr

Dörte Lohrenz schlägt Alarm: „Wir merken, dass wir an unsere Grenzen stoßen. Und das geht auch auf die Stimmung“, sagt die Leiterin der Grundschule Sie hat bereits seit einiger Zeit mit akuter Raumnot im Verwaltungsbereich der Schule zu kämpfen und im Februar bei der Bürgermeisterin einen Antrag auf Erweiterung und Sanierung dieses Bereichs gestellt.

 

Am Donnerstag schilderte die Schulleiterin Mitgliedern der Ganderkeseer FDP mit Marion Daniel an der Spitze die Problematik im Detail. Kommentar der FDP-Chefin nach der Besichtigung der Räume: „Wir sehen die Dringlichkeit.“ Sie werde sich dafür einsetzen, dass der Antrag zügig behandelt werde. Gemeinsam mit Hans-Jürgen Hespe wies sie allerdings darauf hin, dass alle Schulen in der Gemeinde gleichermaßen betrachtet werden müssten.

Zusätzliche Räume wichtig

Wichtig sind laut Schulleiterin zusätzliche Räume für künftig zwei Sozialpädagogen und für Schüler, die über Schmerzen klagten beziehungsweise sich nicht wohlfühlten. Außerdem müssten die 35 Jahre alten Toiletten saniert werden. Und es müsse, räumlich gesehen, bessere Arbeitsmöglichkeiten für die mehr als 30 Lehrer, Sonderpädagogen und Praktikanten, die künftig Lehrer werden möchten, geben.

„Bei vertraulichen Gesprächen muss immer jemand raus“

Das Lehrerzimmer mit rund 20 Plätzen sei viel zu klein – erst recht, wenn bei Konferenzen alle Pädagogen mit Arbeitstaschen und Laptops anwesend seien. Das lediglich zehn Quadratmeter große Elternsprechzimmer werde derzeit auch als Krankenzimmer genutzt. In dem wichtigen, aber nur sechs Quadratmeter großen Kopier- und Arbeitsraum passe nicht einmal ein neuer Farbkopierer hinein. Und die Sozialpädagogin, die voraussichtlich zum neuen Schuljahr Verstärkung erhalte, müsse sich zurzeit den Raum mit der Konrektorin teilen. „Das heißt: Bei vertraulichen Gesprächen, muss immer jemand raus“, so Dörte Lohrenz, die auch schon eine Idee habe, wo angebaut werden könnte – und zwar auf der freien Fläche vor dem Lehrerzimmer in Richtung Straße. Vom Schulhof sollte dagegen nichts wegfallen.