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Viel zu gucken und zu kaufen Ganderkeseer Bauernmarkt lockt Tausende an Westtangente

Von Thomas Breuer | 10.09.2017, 19:13 Uhr

Das Wetter spielte mit. Auch deshalb war der 21. Bauernmarkt ein großer Erfolg. Er bot ein abwechslungsreiches Programm und viel Leckeres.

Unzählige Autos und Fahrräder am Straßenrand und auf den Parkplätzen, ausgiebiger Klönschnack und viel zu gucken und zu kaufen: Der 21. Bauernmarkt hat am Sonntag bei gutem Wetter große Anziehungskraft nicht nur auf Besucher aus der Gemeinde ausgeübt. Mehrere tausend Menschen kamen, viele hielten sich über Stunden auf dem Gelände der Raiffeisen-Warengenossenschaft (RWG) Hunte-Weser an der Westtangente auf.

Selbstvermarkter stellen Erzeugnisse vor

Selbstvermarkter wie Heiner Kieselhorst aus Groß Ippener nutzten den Markt, um ihre Produkte einschließlich vorheriger Kostproben anzubieten. Er betreibt mit seiner Frau Sonja einen Wasserbüffelhof mit etwa 60 Tieren. „Wir stehen hinter dem, was wir machen“, sagte er.

Begeisterung lösten alte Landmaschinen auch bei den Jüngsten aus. Sie durften ein paar Runden drehen und dabei das Steuer eines Traktors selbst in Händen halten. Nicht minder interessant: ein Wettbewerb junger Rinderzüchter.

Am Kartoffelpuffer-Stand war Geduld gefragt

Etwas Geduld brauchte, wer es auf Puffer abgesehen hatte, die vor Ort aus frischen Kartoffeln zubereitet wurden. Zwei Meter weiter startete die Knipp-Saison.

Freude kam am „Menschenkicker“ auf. Und bei den Ganderkeseer Landfrauen, die unzählige selbst gebackene Kuchen und Brote für den guten Zweck verkauften, sowieso. „Wir arbeiten in drei Schichten mit insgesamt bis zu 100 Frauen“, sagte Vorsitzende Meike Ahlers.

RWG-Marktleiter Maik Seeger zeigte sich am späten Nachmittag rundum zufrieden: „So habe ich das auch von vielen Anbietern gehört.“