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Von Heilstätte zur Orthopädie Landpartie in Stenum am kommenden Sonntag

Von Reiner Haase | 01.07.2015, 19:18 Uhr

Eine Landpartie auf dem Klinikgelände in Stenum zeigt den langen Weg von der Heilstätte zum modernen Krankenhaus auf. Sie beginnt am Sonntag um 10 Uhr.

November 1925 und Juli 1926 – das sind zwei Jahreszahlen, die Erika Roselius und Daniela Wolff zum Graben in der Geschichte veranlassen. Knapp 90 Jahre nach der Gründung des Vereins Sonnenheilstätte Stenum bereitet Gästeführerin Roselius eine Landpartie vor, in der sie den Teilnehmern am Sonntag, 5. Juli, die Heilstätte, ihre Vorgeschichte und manches mehr nahebringt.

Verein ein Jahr älter als Heilstätte

Wolff, in der Orthopädischen Klinik Stenum für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, durchstöbert das Archiv des Krankenhauses, um im nächsten Jahr, 90 Jahre nach der Inbetriebnahme der Sonnenheilstätte, Dokumente aus der Geschichte ausstellen zu können.

Aufopferungsvolle Diakonissen

Wolff hat die Gründungsurkunde des Heilstättenvereins gefunden und bringt sie mit, wenn sie der Landpartie am Sonntag Aktuelles aus der Stenumer Orthopädie berichtet. Danach beginnen ein Rundgang und Roselius’ Berichte von Hermine de Voss und ihrem Wunsch, in Stenum notleidende Kinder aufzupäppeln, von den Schwestern aus der Bremer Diakonissenanstalt, die Tuberkulosekranke aufopferungsvoll pflegten, von spendablen Bauern aus dem Dorf und allerlei mehr.

Gastronomischer Abschluss möglich

Die Landpartie beginnt um 10 Uhr auf dem Parkplatz des Hotels Backenköhler. Die Teilnahme kostet drei Euro; Kinder laufen umsonst mit. Nach der Landpartie besteht die Gelegenheit, bei Backenköhler etwas Warmes zu essen oder Kühles zu trinken.