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Vor der Kommunalwahl 2016 Jusos im Landkreis Oldenburg fordern Mindestlohn für Azubis

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 20.06.2016, 18:25 Uhr

Jusos streben im Landkreis Oldenburg Mandate im Kreistag und in den Räten an. Ein Mindestlohn für Azubis zählt zu den Forderungen.

Ein Mindestlohn von 600 Euro für Auszubildende soll jungen Leuten einen guten Start ins Berufsleben verschaffen. Mit dieser Forderung wollen die Jungsozialisten (Jusos) im Landkreis Oldenburg Pluspunkte bei der Kommunalwahl am 11. September sammeln. Die Nagelprobe hat das Programm gestern vor jungen Leuten im kreiseigenen Graf-Anton-Günther-Gymnasium in Oldenburg bestanden, wo die Jusos sich und ihre Forderungen mit anderen politischen Jugendorganisationen vorstellten.

Acht Jusos kandidieren

Jusos streben Mandate in den Räten und im Kreistag an: Lara Molde (Ganderkesee) will ihr Kreistagsmandat verteidigen, Gerrit Edelmann (Hatten) und Thore Güldner (Dötlingen) wollen dort die SPD-Fraktion verstärken. Für Räte kandidieren neben Edelmann und Güldner der neue Juso-Kreisvorsitzende Matthias Kluck sowie Daniel Borchers in Wildeshausen, Niklas Reineberg in Großenkneten, Marcel Dönike in Ganderkesee und Søren Güldner in Dötlingen.

Mieten sollen bezahlbar bleiben

Den Mindestlohn für Azubis nennt der Juso-Kreisvorsitzende Kluck „einen Schritt in die richtige Richtung“. Im Forderungskatalog des SPD-Nachwuchses stehen aber auch verstärkter Wohnungsbau und bezahlbare Mieten mit einer Obergrenze, von der alle Generationen und ganz besonders Auszubildende, Studenten und Singles profitieren sollen. Auch für Schüler- und Studententarife in öffentlichen Schwimmbädern wollen sich die Jusos einsetzen.