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Vorfall nach Sammlung in Hude Hospizkreis Ganderkesee-Hude warnt vor Spendensammler

Von Thorsten Konkel | 12.12.2018, 16:34 Uhr

Nach einem Vorfall in Hude ruft der Hospizkreis Ganderkesee-Hude Spendenwillige zur Achtsamkeit auf.

„Dem Hospizkreis ist bekannt geworden, dass ein zehn- bis zwölfjähriger Junge in der letzten Woche in einem Lebensmittelmarkt in Hude Geld nach seiner Aussage für den Verein beziehungsweise für die Hospizarbeit gesammelt hat“, erläutert der 2. Vorsitzende Rainer Heinken. Grundsätzlich stehe es natürlich jeder Person frei, für bestimmte Zwecke zu sammeln. Voraussetzung sei jedoch, dass der gesammelte Betrag dann auch bei der betreffenden Organisation eingeht. „Der Hospizkreis konnte hier bislang aber keinen Spendeneingang verzeichnen“, so Heinken.

Ob eine Spendensammlung seriös ist, davon müssten sich die Bürger selbst überzeugen, wenn sie etwa in der Fußgängerzone oder in Märkten angesprochen werden.

Keine Genehmigung erforderlich

Laut Heinken brauchen Spendensammler in Niedersachsen für Sammlungen in Orten oder an Haustüren keine behördliche Genehmigung mehr. Falls jemand für den Hospizkreis spenden möchte, rät Heinke zur Bankübeweisung oder persönlichen Übergabe.