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VW-Bus-Treffen am Falkensteinsee Bulli-Freunde feiern am Falkensteinsee

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 03.06.2018, 17:30 Uhr

Bus- und Käferfreunde haben am Wochenende auf dem Campingplatz am Falkensteinsee gefeiert. Bei einer Tombola hatten sie auch das Wohl von Kindern im Blick.

„Er läuft und läuft und läuft“: Der 50 Jahre alte VW-Werbespruch war am Wochenende am Falkensteinsee vielfach zu hören. Rund 100 „Bulli“-Besitzer hatten ihr Fahrzeug im „Bus, Bug and Music“-Camp am Rande des Campingplatzes am Fakensteinsee abgestellt, um ein paar Tage im Kreise anderer VW-Bus-Fans zu verbringen. Hinzu kamen rund 40 Bullis, deren Insassen es etwas komfortabler haben wollten und einen Platz direkt am See bevorzugten, ein paar Dutzend Bullis mit Tagesgästen und einige VW-Käfer, mal aufgemotzt und tiefergelegt und mal original restauriert.

Sponsoren ermöglichen Tombola

„Man nennt sich im Camp beim Vornamen, denn wir sind eine Gemeinschaft. Es gibt vier bis fünf Treffen im Jahr, und viele nehmen mehrfach teil“, berichtete Ralf aus dem Organisationsteam, während er mit Olli die Preise einer Tombola auslegte. „Wir finden jedes Mal großzügige Sponsoren für den guten Zweck“, ergänzte Olli, „der Erlös der Tombola geht eins zu eins an die Stiftung ,Achtung! Kinderseele‘.“

Fast 500 Gewinnlose

Die Stiftung kümmert sich unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin Ursula von der Leyen um das psychische Wohl kleiner Kinder. Im Camp am Falkensteinsee hat die Nachfrage nach Losen das Angebot übertroffen. „Wir dürfen nicht mehr Nieten als Gewinnlose verkaufen“, erläuterte Ralf einer Abgewiesenen. Fast 500 Preise hat es gegeben – vom Aufkleber bis zu Preisen im Wert von mehreren hundert Euro.

Pop und harter Rock

Musik gehörte zum Camp-Alltag. Das für Freitag geplante Live-Konzert ist wegen unsicherer Wetterlage ausgefallen; stattdessen hat ein camp-eigener DJ die Stimmung angeheizt. Am Sonnabendnachmittag hat Julian Schmidt aus Bookholzberg mit Deutschpop-Songs auf der Bühne gestanden. „Er hat das klasse gemacht, auch wenn das nicht meine Musik war“, sagte Frank. Er freute sich mehr auf die härtere Gangart der „Brain Lickers“ aus Meppen, die abends nach der Bremer Band „Paul“ auf die Bühne trat. Nach der Musik klang der Abend unter den Vorzelten im Kreise von Freunden und Bekannten aus.