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VW-Bus-Treffen am Falkensteinsee „Das Einsteigen ist wie eine Zeitreise“

Von Kea Neeland | 18.06.2017, 19:03 Uhr

Fachsimpeln über die kultigen Autos war am vergangenen Wochenende die Lieblingsbeschäftigung auf dem Campingplatz am Falkensteinsee: Mit rund 100 teilnehmenden Bussen sei das Bulli-Treffen zwar nicht sonderlich groß, dafür aber sehr familiär, erklärten die Veranstalter Svenjamin Golfmann, Moritz Messerer und Ivo Schütze im Gespräch.

Sie würden das Treffen nicht vergrößern wollen, da der Campingplatz nicht mehr hergebe, dieser aber einfach der ideale Ort sei. Hier gebe es einen See für die Kinder zum Spielen. Währenddessen könnten die Erwachsenen bei einem Bier am Lagerfeuer über die Autos diskutieren. „Die Leute tauschen sich aus, schließen Freundschaften und kommen deshalb auch gerne wieder. Es gibt Stammgäste, die seit dem ersten Treffen dabei sind und neue Gäste, wie ein Bulli-Freund aus Münster, der auf jeden Fall beim nächsten Treffen dabei sein möchte“, erzählten die drei Bulli-Fans. Auch einige Tagesgäste hätten sich interessiert die Autos angeschaut.

Das VW-Bus-Treffen am Falkensteinsee findet zwei Mal jährlich statt. Im Winter ist es kleiner, nur der harte Kern sei vertreten, so die Veranstalter. Viele Wagen haben nur ein Sommerkennzeichen und werden im Winter für die kommende Saison wieder auf Vordermann gebracht. Deswegen ist das Treffen im Sommer auch größer, sogar aus Bayern war dieses Mal ein Wagen dabei. Die meisten Bulli-Freunde waren das ganze Wochenende vor Ort. Damit keine Langeweile aufkam, gab es ein buntes Rahmenprogramm. Neben leckerem Essen und Trinken gab es auch einem Markt und eine Tombola. Zudem spielten die Mitglieder der Band „Rex out“, die auch schon auf dem Wintertreffen aufgetreten waren und selbst große Bulli-Fans sind.

Ivo Schütze erzählte, dass er seit seiner Kindheit leidenschaftlicher Bulli-Fan ist und seinen Bus in Eigenarbeit fünf Jahre lang umgebaut hat. Was das Besondere an den Bullis sei? „VW-Busse sind einfach nicht vergleichbar mit modernen Autos“, betont Severin Golfmann, „weniger komplizierte Elektronik und kein Schnickschnack. Das Einsteigen ist einfach wie eine Zeitreise.“