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Wanderung in den Mai Von Klosterort Hude zu Klosterort Bergedorf gewandert

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 01.05.2016, 19:40 Uhr

Eine Wandergruppe aus Hude hat die Melkus-Saison in Bergedorf eröffnet. Die Wanderer haben Klostergeschichte, Kunst und Natur unter der Maisonne erlebt.

Der Huder Gästeführer Hans-Günter Janning und eine 22-köpfige Wandergruppe zählten am gestrigen Maisonntag zu den ersten Besuchern des Melkhuses in Bergedorf. „Die Sonne hat sich ein bisschen verspätet, uns dann aber kräftig gelacht“, sagte Janning bei der Ankunft. Seine Gruppe hatte eine gut fünfstündige Wanderung mit Ausgangspunkt Kloster Hude in den Knochen.

Auf Spuren der Zisterzienser

„Ich habe die Gruppe schon in Hude auf das Verbindende eingestimmt“, erzählte Janning. Und das sind die Zisterzienser: Die mittelalterlichen Mönche hatten zunächst in Bergedorf ein kleines Kloster und nach dem Umzug nach Hude die große Klosteranlage errichtet.

Kultur und Natur am Wegesrand

Etappenziele der Wanderung waren das Skulpturenufer mit Werken des Bildhauers Wolf E. Schultz am Huder Bach, die Jagdhütte im Hasbruch, der Bibelgarten im Dorfpark Falkenburg und die Windmühle Lütje Anja in Habbrügge. Vor dem Melkhus begrüßte Gerd Logemann die Gruppe in zünftiger Mönchskutte mit Leckerein aus Milch.