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Warnmeldung der Landesforsten Hohe Waldbrandgefahr im Landkreis Oldenburg

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 11.05.2016, 13:49 Uhr

Die Landesforsten warnen vor Umgang mit offenem Feuer in Wäldern. Die Gefahr von Waldbränden ist im Landkreis Oldenburg hoch.

Die Gefahr von Waldbränden erreicht laut Deutschem Wetterdienst im südlichen Teil des Landkreises Oldenburg die zweithöchste Stufe „hoch“. Etwas weiter östlich, in Teilen des Landkreises Diepholz, wird sogar die Stufe „sehr hoch“ erreicht. Die Niedersächsischen Landesforsten fordern die Bevölkerung deshalb auf, bei der Waldbrandverhütung mitzuwirken: Kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe und Grillen nur auf freigegebenen Grillplätzen, die beim Forstamt Ahlhorn unter Telefon (04435) 93070 erfragt werden können. Es wird auch daran erinnert, dass im Wald bis Ende Oktober ein allgemeines Rauchverbot gilt, dass Autos mit Katalysatoren nicht über trockenem Gras abgestellt werden und Zigarettenkippen nicht aus dem Auto geworfen werden dürfen.

Sattes Grün mildert das Risiko

Förster Rainer Städing, in Ahlhorn ansässiger Pressesprecher der Landesforsten im Weser-Ems-Gebiet, ist selbst überrascht von der scharfen Warnung seiner für Ost-Niedersachsen zuständigen Kollegen in Braunschweig. „Sicher waren der Wind der letzten Tage und die Temperaturen nicht ganz ohne. Gleichzeitig ist natürlich überall die Vegetation frisch grün und damit wenig brandanfällig“, stellt er fest.

Tiefdruckgebiet sorgt für Entspannung

Mit Blick auf die Indexkarten des Deutschen Wetterdienstes sagt Städing voraus, dass die Waldbrandgefahr zum Pfingswochenende hin trotz weiter böigem, teils starkem und stürmischem Wind wieder sinkt. Für Freitag und Sonnabend, 13. und 14. Mai, ist der Landkreis Oldenburg gänzlich in die Stufe „mittlere Gefahr“ eingeordnet, am Pfingstsonntag soll die Waldbrandgefahr sehr gering sein. Ein anrückendes Tiefdruckgebiet lässt die Temperaturen deutlich sinken, und für Pfingstsonntag werden sogar einige Tropfen Regen vorhergesagt. „Kanada ist jedenfalls noch weit weg“, lautet Städings Kommentar in Anspielung auf die katastrophale Situation vor ein paar Tagen in Fort McMurray in der Prairieprovinz Alberta.