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Wasser läuft durch die Decke Schierbroker Schule hat akuten Sanierungsbedarf

Von Bettina Dogs-Prößler | 09.01.2018, 18:02 Uhr

Für die Sanierung der Grundschule Schierbrok wird viel Geld benötigt: In der Halle wellt sich schon der Boden, es leckt durch die Decke, hat die SPD-Fraktion vor Ort festgestellt.

Es ist nicht nur das Dach. In der Halle wellt sich der Boden, die Toiletten sind von „anno dazumal“ und die Mädchen-Umkleide trägt den Chic vergangener Jahrzehnte: Es gibt Renovierungsbedarf in der Grundschule Schierbrok – und das nicht nur in der Turnhalle.

Ortstermin der SPD-Fraktion

Die SPD-Fraktion des Gemeinderates hatte am Montagabend zum Ortstermin in die Grundschule Schierbrok geladen, um sich von Schulleiterin Gaby Goetz in Sachen Sanierung und Renovierungsbedarf auf den aktuellen Stand bringen zu lassen.

Modernisierung der Sporthalle

Für die Modernisierung der Sporthalle hatte die Gemeinde bereits im Haushaltsjahr 2017 Geld eingeplant und mit dem Umbau der Jungen-Umkleide samt Dusche und Toiletten einen Teil umgesetzt. „Die Erneuerung des Daches musste wegen des Wetters allerdings immer wieder verschoben werden“, schilderte Schulleiterin Goetz. 80000 Euro waren darüber hinaus im Haushalt für einen neuen Hallenboden veranschlagt worden. Goetz: „Es macht allerdings keinen Sinn den Boden zu machen, solang das Dach nicht erneuert ist.“ Die Arbeiten sollen nun dieses Jahr angepackt werden.

Laut Edith Ohlenbusch, Vorsitzende des Ausschusses für Schule, Jugend und Sport, soll in diesem Jahr auch der Rest der Modernisierung erfolgen: die Umkleide der Mädchen sowie die Toiletten auf dem Flur.

Weiteren Sanierungsbedarf sieht die Leiterin der Grundschule Schierbrok im Verwaltungstrakt. Nachdem 2015 bereits Aula und Klassenräume komplett überarbeitet wurden, könnte nun der Bereich für Lehrer und Sozialpädagogin eine Anpassung an aktuelle Bedürfnisse vertragen.

Lehrerzimmer ist zu klein für alle Pädagogen

„Wenn alle Lehrer da sind, haben wir im Lehrerzimmer nicht mehr genügend Platz“, sagt Goetz. „Außerdem fehlen Räume, in denen wir in Ruhe vertrauliche Gespräche etwa mit Eltern führen können.“ Weiteres Problem sei die Durchlässigkeit der Türen. Goetz: „Auch wenn sie geschlossen sind, kann man vom Flur aus den Inhalt der Gespräche mithören.“

Wünsche, die die SPD-Fraktion nun mit in die aktuelle Ratsarbeit nehmen will. „Dafür muss auf jeden Fall im nächsten Haushalt Geld eingeplant werden“, sagte SPD-Fraktionsvorsitzender Werner Brakmann am Ende des Rundgangs.