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Weltgebetstag in Ganderkesee Am Gebetstag haben Ganderkeseer Armut zum Thema

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 01.03.2017, 09:12 Uhr

An diesem Freitag, 3. März, lädt der ökumenische Vorbereitungskreis für den Weltgebetstag in Ganderkesee um 19 Uhr zum Gottesdienst ins aramäische Gemeindezentrum an der Urneburger Straße ein.

„Was ist denn fair?“ – so lautet das Motto des Gottesdienstes, den die Frauen am Dienstagabend vorbereitet haben.

Philippinen stehen im Mittelpunkt

Die Philippinen stehen 2017 im Mittelpunkt, philippinische Frauen haben auch die Gottesdienstordnung verfasst.

Nach dem Gottesdienst bietet das ökumenische Frauenteam im Gemeindehaus selbst hergestellte Kostproben aus der philippinischen Küche.

Extreme Ungleichheit zwischen Arm und Reich

„Die philippinische Gesellschaft ist geprägt von extremer Ungleichheit zwischen Arm und Reich“, berichtet Pastorin Susanne Bruns. In den Texten des Weltgebetstagsgottesdienstes erzählen philippinische Frauen darum von den Auswirkungen nationaler und globaler Ungerechtigkeiten in ihrem Alltag. In rund 170 Ländern feiern Christen den Weltgebetstag jährlich nach einer Gottesdienstordnung, die jedes Jahr von Frauen aus einem anderen Land verfasst wird, erläutert Bruns.

Kollekte hilft armen Menschen

Mit der Kollekte werden weltweit Projekte zur Stärkung von Frauen und Mädchen gefördert, darunter auch auf den Philippinen. In Ganderkesee wird der Weltgebetstag bereits seit den 50-er Jahren gefeiert.

In Bookholzberg wird ein entsprechender Gottesdienst am Freitag um 19.30 Uhr in der evangelisch-methodistischen Friedenskirche zusammen mit evangelisch-lutherischen und der katholischen Gemeinde gefeiert.