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Werner Brakmann (SPD) im dk-Interview „Freibadsanierung in Ganderkesee wichtiger Schritt“

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 26.12.2017, 11:00 Uhr

SPD-Fraktionschef Werner Brakmann freut sich darüber, dass die Sanierung des Freibades auf den Weg gebracht wurde. Und er weist darauf hin, dass die Finanzierung des Straßenbaus gesichert werden muss. Das hat er im dk-Interview betont..

  Herr Brakmann, über welche Entscheidung innerhalb der Gemeinde Ganderkesee haben Sie sich in diesem Jahr am meisten gefreut?  

Dass wir die Sanierung unserer Bäder jetzt konkret auf den Weg gebracht haben.

  Was war für Sie das größte Ärgernis?  

Die Reaktion unserer Verwaltung auf unseren Antrag zu E-Tanksäulen, die eine abwartende Haltung vorschlägt. Hier muss in der nächsten Sitzung des Umweltausschusses die konkrete sachbezogene Diskussion erfolgen. Ein Abwarten ist aus meiner Sicht nicht angebracht.

  Welche Themen haben im nächsten Jahr absolute Priorität?  

Die Finanzierung unseres Straßensanierungsprogramms muss für die Zukunft gesichert werden. Eine Finanzierung aus den heutigen Einnahmen der Gemeinde kann auf Dauer nicht halten.

  Welche wichtigen Themen wurden bisher nur stiefmütterlich behandelt und müssen unbedingt auf den Tisch gebracht werden?  

Die Aktivitäten für/gegen den Klimawandel sind nicht ausreichend und müssen auch bezüglich ihrer Wirkungen dokumentiert werden.

  Wobei zeigen Sie absolut keine Kompromissbereitschaft und wie macht sich das deutlich?  

Wir im Rat müssen zukünftig auf die Prioritäten der Sanierung unserer Straßen wieder durch objektive Entscheidungskriterien Einfluss nehmen. Und das können nicht nur wirtschaftliche Daten sein. Ohne solche Kriterien werde ich einer Sanierungsliste für die nächste Wahlperiode nicht zustimmen.

  Bei welchen Themen würden Sie am ehesten Kompromisse eingehen?  

Ich bin in den meisten Themen kompromissbereit. Die hauptsächlichen Ziele müssen jedoch erreicht werden.

  Wie sehen Sie als Ratspolitiker die politische Situation in Ganderkesee?  

Ich glaube, dass die überwiegende Anzahl der Ratsmitglieder zielorientiert für die Gemeinde mitarbeitet und keine extremen Positionen eingenommen werden.

  Wie beurteilen Sie die politischen Diskussionen mit den Fraktionen und der Verwaltung in den Ausschüssen und Ratssitzungen in diesem Jahr?  

Die Diskussionen zwischen den Fraktionen und der Verwaltung verlaufen überwiegend sachlich. Es ist wichtig, dass auch in Zukunft auf persönliche Angriffe verzichtet wird.