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Wettangeln: „strafbare Handlung“ Tierrechtler zeigen Bookholzberger Angler an

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 03.08.2016, 10:02 Uhr

Eigenen Angaben zufolge hat die Tierrechtsorganisation Peta jetzt bei der Staatsanwaltschaft Oldenburg Anzeige gegen alle Teilnehmer einer 24-Stunden-Angelveranstaltung erstattet, die Ende Juli am Sielingsee in Bookholzberg stattfand. Die Staatsanwaltschaft konnte dies am Dienstag auf Nachfrage noch nicht bestätigen.

Die Tierrechtsorganisation Peta ( People for the Ethical Treatment of Animals) sieht in dem Wettangeln einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Fische seien „individuelle Persönlichkeiten, die nicht nur körperliche Schmerzen empfinden, sondern auch Emotionen“, heißt es. Die Tötung der Fische sei ohne einen gerechtfertigten Grund im Sinne des Gesetzes erfolgt. Peta verweist in der Anzeige nach eigener Darstellung auf entsprechende Verfügungen der Staatsanwaltschaften in Münster und Würzburg, die Wettfischen als strafbare Handlungen auslegen.

Generell gegen Fischfang

Peta spricht sich zudem generell gegen den Fischfang aus.