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Wild-West auf Autobahn Verkehrsrowdy gefährdet Autofahrer auf der A1

Von Michael Korn | 26.12.2017, 13:40 Uhr

Ein Verkehrsrowdy hat am ersten Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember 2017, in Wild-West-Manier andere Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn A1 behindert und gefährdet.

Ein Verkehrsrowdy hat am ersten Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember 2017, in Wild-West-Manier andere Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn A1 behindert und gefährdet. Gegen 14.35 Uhr soll es nach Polizeiangaben zwischen dem Autobahndreieck Ahlhorner Heide und der Anschussstelle Wildeshausen West in Fahrtrichtung Bremen zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gekommen sein. Die 38-jährige Fahrerin eines dunkelgrauen 5er BMW aus dem Landkreis Verden und deren 49-jähriger Beifahrer teilten der Polizei über Notruf mit, dass sie bei hoher Eigengeschwindigkeit von 190 Stundenkilometern nach dem Passieren des Ahlhorner Dreiecks von dem Fahrer eines weißen BMW X5 aus Hamburg rechts überholt worden seien. Unmittelbar nach dem Überholen sei dieser sehr früh wieder nach links eingeschert und habe dann völlig grundlos stark gebremst. Die 38-Jährige verdankt es dem automatischen Bremsassistenten ihres Wagens, dass es nicht zum Unfall kam. Der weiße X5 sei ihnen bereits zuvor im Bereich der Anschlussstelle Neuenkirchen-Vörden und der Rastanlage Dammer Berge aufgefallen. Dort habe das Fahrzeug unter Benutzung des Seitenstreifens mehrere Fahrzeuge rechts überholt. Nach dem SUV konnte erfolgreich gefahndet werden. Das Fahrzeug wurde auf der A 1 im Bereich Bremen auf einem Parkplatz angehalten und kontrolliert. Es war mit vier in Hamburg wohnenden Personen, darunter ein Kleinkind, besetzt. Gegen den 24-jährigen Fahrzeugführer wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Zeugen, die weitere Angaben zu dessen Fahrverhalten machen können, werden gebeten, sich mit der Autobahnpolizei Ahlhorn unter Telefon (04435)93160 in Verbindung zu setzen.