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Wirtschaft in Hude TTIP und Brexit lassen Huder Firma Labom kalt

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 01.07.2016, 16:58 Uhr

Das Freihandelsabkommen TTIP und der Brexit ängstigen die Huder Firma Labom nicht. Sorgen bereitet dagegen das Überborden der deutschen Bürokratie.

Wie auch die Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ausgehen, in den Geschäftsbüchern der international agierenden Firma Labom Mess- und Regeltechnik wird sich das kaum auswirken. „Auf dem amerikanischen Markt werden besonders die Produkte aus dem eigenen Land nachgefragt. Labom baut seine Stellung aber eher auf dem chinesischen Markt aus“, berichtet Frank Labohm, der Geschäftsführer der Huder Firma.

Überbordende Bürokratie

Auch der Brexit genannte Ausstieg der Briten aus der Europäischen Union stelle für Labom kein Problem dar, sagt der Geschäftsführer. Der Anteil am englischen Markt sei klein. Dem FDP-Landtagsabgeordneten Christian Dürr, der die Huder Firma mit einer Gruppe von Kommunalpolitikern zum Kennenlernen und für einen Austausch von Informationen besucht hat, gab Labohm allerdings mit auf den Weg in die politischen Gremien, dass die Bürokratie bei der Meldungspflicht an das Statistische Bundesamt überbordet.

Präsenz in mehr als 40 Ländern

Labom gehört laut Firmenleitung seit fast 50 Jahren zu den Qualitätsführern im Bereich industrieller Druck- und Temperaturmesstechnik. Die Produkte werden weltweit eingesetzt, vor allem in den Bereichen Lebensmittel-, Pharma- und Biotechnik, Chemie, Petrochemie, Energie, Umweltschutz, Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Seeschifffahrt. Derzeit hat Labom rund 180 Beschäftigte. Niederlassungen und Vertretungen gibt es in mehr als 40 Ländern.