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Wohin mit den Blättern? Ganderkesee und Hude unterstützen Anwohner beim Laub

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 16.11.2016, 09:50 Uhr

Die ersten Frostnächte des Jahres haben den Laubfall beschleunigt. Über den Kommunalservice unterstützen Ganderkesee und Hude besonders betroffene Bürger auf jeweils eigene Weise.

Die einen klagen über rutschige Straßen und Wege. Andere freuen sich über Material zum Abdecken der Beete: Nach den frostigen Nächten der letzten Tage haben die Bäume massenhaft Laub verloren. Gerade in so grünen Gemeinden wie Ganderkesee und Hude hat das lebhaftes Fegen, Harken, Laubsaugen und -pusten zur Folge.

Auf Laubsauger möglichst verzichten

„Beim richtigen Umgang mit dem alljährlich anfallenden Laub müssen viele Aspekte berücksichtigt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Verkehrssicherungspflicht, die Lärmstärke von Laubsaugern und die Entsorgung“, erklärt Hauke Gruhn, der Pressesprecher der Gemeinde Ganderkesee. Der Umweltbeauftragte der Gemeinde Carsten Wünker fügt seine Sichtweise bei: „Auf Laubsauger sollte man nach Möglichkeit verzichten, da durch diese sehr viele Insekten, Käfer und deren Larven vernichtet werden“, stellt er klar. Der Ganderkeseer Friedhofsgärtner würde auch gerne auf den Laubpuster verzichten: „Beim Harken wird der Rasen gleich mit belüftet. Aber ohne den Laubpuster würde ich das Laub bis Totensonntag nicht wegschaffen.“

Kommunalservice hilft

Grundsätzlich haben die Gemeinden die Straßenreinigungspflichten über Satzungen auf die Bürger abgewälzt. Bei der Straßenlaubentsorgung gibt es aber in Ganderkesee und Hude seit Jahren eine eingespielte Zusammenarbeit zwischen dem gemeinsamen Dienstleister Kommunalservice Nordwest und den Bürgern.

Laubkorb-Standorte wieder abgeschafft

In Ganderkesee wird an rund zwei Dutzend Standorten in Wohngebieten mit viel Laubfall von Bäumen auf öffentlichem Grund das zusammengekehrte Laub vom Kommunalservice abgeholt. Feste Standorte für Laubkörbe hat es einst gegeben, sie haben sich laut Gemeindeverwaltung aber nicht bewährt, weil sich „Laubtourismus“ mit Ladungen aus Privatgärten entwickelt habe. Dieses Laub könne legal zum Beispiel bei der Firma K-Nord entsorgt werden. Verboten sei es dagegen, Grünabfälle wie Laub in die Wälder zu werfen.

Sammelcontainer in Hude

Anders als in Ganderkesee werden in Hude öffentlich zugängliche Container aufgestellt. Das erledigt der Kommunalservice im Auftrag der Gemeinde. Dafür wird der Schützenplatz mit Ausnahme des angrenzenden Pendlerparkplatzes von Freitag, 25. November, bis Montag, 28. November, komplett gesperrt.

Sammeltag 26. November

Laub von öffentlichen Flächen wird auf dem Schützenplatz am Sonnabend, 26. November, von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr kostenlos angenommen. Zusätzlich gibt es am 26. November dezentrale Containerstandorte: von 8 bis 10 Uhr an der Ecke Lessingstraße/Humboldtstraße, Am Seeufer, am Parkplatz Sonnenweg und im Klosterbezirk, von 8 bis 11 Uhr am Heckengang-Parkplatz, bei der katholischen Kirche, an der Ecke Hogelied/Waldstraße und im Bereich Ladillenweg/Lübecker Straße, von 14 bis 15.30 Uhr beim Kindergarten Gänseblümchen und an der Ecke Friedrichstraße/Geestrandgraben, von 14 bis 16.30 Uhr Unter den Eichen, Spielplatz Jägerstraße und Alma-Rogge-Straße sowie in Wüsting von 124.30 bis 15.30 Uhr Wilhelm-Noll-Straße und Spielplatz Wüstinger Ring, von 14 bis 16.30 Uhr Am Klosterkiel und Kiebitzweg.