Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Wohnprojekt für Wohlhabende Spascher Sand Resort: Bauen auf die feine Art

Von Reiner Haase | 12.06.2015, 21:56 Uhr

Günter Pabst zieht nach Jahrzehnten in Südafrika ins Spascher Sand-Resort. Für ihn ist das Projekt in Wildeshausen einmalig in Deutschland.

Unter leuchtend blauem Himmel mit einigen schneeweißen Wolken ist gestern auf Dr. Günter Pabsts Baustelle im Spascher Sand Resort das Richtfest gefeiert worden. Unter den im lauen Wind flatternden Bändern des Richtkranzes ein glücklicher Bauherr: „Dieses Baugebiet ist einzigartig in Deutschland und weit darüber hinaus“, rief er den künftigen Nachbarn, den Handwerkern und Architekten vom Baugerüst aus zu.

Der ehemalige Hamburger lebt seit Jahrzehnten in Südafrika und will mit seiner Frau zurück in die Heimat. Im Internet sei er auf das Spascher Sand Resort gestoßen und habe sich überzeugt, dass auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände am Wildeshauser Stadtrand Außergewöhnliches entsteht. Voll des Lobes äußert er sich jetzt über die Örtlichkeit, über die Zusammenarbeit mit Ingo Stritter, den Marketing-Direktor des Resorts, die Dötlinger Architekten Stephan und Thomas Damke und die Arbeit der Handwerker.

Auf dem Resort-Gelände

wird auf vier Baustellen gearbeitet

15 Jahre nach der Übernahme der benachbarten Schule gibt es viele Anzeichen für Fortschritte bei der Gestaltung des Resorts. Der große See mitten auf dem Gelände ist fertig, etliche nach ganzheitlichem Konzept gestaltete Häuser sind bezogen. Auf vier Baustellen wird zurzeit gearbeitet. „Uns kommt es nicht aufs Tempo an. Uns kommt es darauf an, dass das richtige Gebäude an die richtige Stelle kommt“, sagt Architekt Stephan Damke.

Bauherr Damke hat sich ein „Rundum-sorglos-Paket“ des Resorts gekauft. „Er ist bei der Grundsteinlegung von Kapstadt aus eingeflogen und jetzt zum Richtfest. Wenn er noch vor Ende dieses Jahres wiederkommt, ist alles fertig und nach seinem Geschmack eingerichtet“, berichtet der Architekt. Alles Nötige werde in diesen Tagen abgesprochen. „Die Stores suchen wir morgen in Oldenburg aus“, sagt der Architekt.

Dann wird wohl auch das Außengelände gestaltet sein, und der Rehbock, der am Donnerstagabend Pabsts Nachbarn Lothar Holzhausen besucht hat, wird wohl schauen, ob es auch beim Wildeshauser Neubürger auf dem naturnah gestalteten Gelände Leckeres zu knabbern gibt.