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Wolf in Wildeshausen Focke fordert Eingreifen gegen „untypischen Wolf“

Von Reiner Haase | 03.03.2015, 14:45 Uhr

Der Landtagsabgeordnete Ansgar Focke begrüßt Abwehrmaßnahmen gegen den Wolf in Wildeshausen. „Es muss gehandelt werden, bevor etwas passiert“, sagt er.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Ansgar Focke begrüßt die Entscheidung des Umweltministeriums, gegen den in Wildeshausen, Großenkneten und Wardenburg gesichteten Wolf geeignete Abwehrmaßnahmen einzuleiten.

„Ein Wolf mitten in Wohngebieten oder in unmittelbarer Nähe zu Menschen ist nicht akzeptabel. Von einem Großraubtier geht immer eine Gefahr aus. Es muss gehandelt werden, bevor etwas passiert“, so Focke. Wolfsberater Carsten Sauerwein habe das völlig untypische Verhalten des Wolfes bestätigt. „Ich bin froh, dass unser Wolfsberater auf die besondere Situation hinweist. Die Menschen sollten sich daran halten und unbedingt Abstand halten“, betont Focke.

DNA-Probe soll Fragen beantworten

Der CDU-Abgeordnete fordert aufgrund des Vorfalls weitreichende Untersuchungen. Focke: „Die Vielzahl an Sichtungen und das nicht vorhandene Fluchtverhalten wirft viele Fragen auf. Eine DNA-Probe muss Aufschluss darüber geben, ob es sich um einen Wolf aus freier Wildbahn, einen Hybriden oder einen ausgesetzten Wolf handelt“.

Focke will sich im Umweltausschuss des Landtages für ein Wolfsmanagement einsetzen. „Wir müssen uns mit der Frage beschäftigen, wie viele Wölfe unser Land verkraftet und wo wir regulierend eingreifen müssen“. sagt der Abgeordnete.