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Zu viele Regentage Wetter verhagelt Melkhüsern in Ganderkesee die Saison

Von Kristina Müller | 07.10.2017, 13:28 Uhr

Das verregnete Wetter hat den Melkhüsern in Ganderkesee die Saison verhagelt. Die Betreiber sind dennoch mehr oder weniger zufrieden.

Dem Wetter nach zu urteilen, hat der Herbst schon Einzug gehalten. Dabei schien der Sommer gar nicht richtig da gewesen zu sein. Das haben nicht nur Freibadbetreiber und Eisverkäufer, sondern auch die Melkhüser in der Gemeinde Ganderkesee zu spüren bekommen.

„Wenn die Sonne schien, war es gut“, fasst Gaby Logemann die vergangene Saison zusammen und lacht. Denn insgesamt sei die Melkhus-Saison „nicht so prickelnd“ gewesen. Doch beklagen könne sie sich nicht, denn obwohl aufgrund des schlechten Wetters weniger Tagesgäste kamen, seien doch viele Gruppen gekommen, die sich von Regen nicht abschrecken ließen. Bis Donnerstag hatte das Melkhus an der Klosterkapelle geöffnet. Sieben Monate müssen sich Milch-Liebhaber nun gedulden, bis es wieder den „Engelstraum“ und das „Frühlingserwachen“ für Leckermäuler gibt. Denn am 1. Mai öffnet das Melkhus wieder seine Türen – dieses Mal aber mit einer großen Feier, denn Logemanns starten dann in ihre 15. Saison. Gleichzeitig soll die neue Klosterschänke feierlich eröffnet werden.

„Zu viele Regentage“

Wann das Melkhus in Kühlingen öffnet, steht dagegen noch nicht fest. Konstant mindestens 15 Grad und schönes Wetter sind für Betreiberin Karin Wilkens die Voraussetzung: „Vielleicht können wir im April wieder öffnen.“ Bis Dienstag hatte das Melkhus mit dem Spiel- und Spaßhof geöffnet, allerdings habe es in dieser Saison zu viele Regentage gegeben, sagt Wilkens. „Es lief nicht so gut wie die anderen Jahre. Das Wetter war leider etwas zu schlecht für uns“, blickt sie zurück. „Wenn es noch einmal richtig schön werden sollte, dann werden wir vielleicht noch einmal am Wochenende öffnen.“ Dann gibt es auch wieder den Himbeerschmaus – ein Dessert aus Milchreis, Himbeeren, Baiser und Quark – das bei den Besuchern immer gut ankam. Milchshakes seien dagegen eher weniger getrunken worden, „denn sobald es etwas kälter wird, schwenken die Leute auf Tee und Kaffee um“, sagt Wilkens.

Im Melkhus in Bürstel ist Herma Fortmann mit der Anzahl der Besucher „schon ganz zufrieden “. Das Wetter sei zwar sehr durchwachsen – der September war besonders verregnet – aber an den Sonntagen teilweise doch ganz gut gewesen, ebenso wie am letzten Öffnungstag am vergangenen Sonntag. Ab 1. Mai will Fortmann auf alle Fälle wieder Milchprodukte aller Art wie den Quarktraum anbieten, „wenn das Wetter vorher schon schön ist, dann auch früher.“