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Zukunft des Hauses Marienhude Marienhude-Projekt jetzt in Rat und Fachausschuss

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 08.08.2016, 16:19 Uhr

Der Gemeinderat Hude entscheidet am 9. August über die weitere Zusammenarbeit mit Marienhude-Investor Blinkfüer. Der Bebauungsplan muss angepasst werden.

Das Haus Marienhude an der Hohen Straße ist in dieser Woche zweimal Thema in Huder Ratsgremien: Der Gemeinderat soll heute, Dienstag, in einer Sondersitzung darüber befinden, ob der Firma Blinkfüer eine Fristverlängerung fürs Einreichen von Bestätigungen für das Gesamtprojekt eingeräumt wird.

Knappe Million auf der Kippe

Investor Blinkfüer will, wie berichtet, die Villa und das Kutscherhaus aus wilhelminischer Zeit mit Wohnen für Behinderte, Tagespflegeangeboten und kulturellen Angeboten wiederbeleben und am Rande des parkähnlichen Grundstücks, zur Lerchenstraße hin, drei dreigeschossige Neubauten mit jeweils elf Wohnungen errichten. Per Ratsbeschluss hatte die Gemeinde dem Investor eine Frist fürs Einreichen der Finanzierungsbestätigungen bis Ende Juli eingeräumt. Blinkfüer hat um Verlängerung der Frist gebeten, weil die Belege wegen der Sommerpause nicht zusammenzubekommen gewesen seien. Für die Gemeinde geht es um 935000 Euro Verkaufserlös.

Änderungen am Bebauungsplan

Morgen, Mittwoch, sollen im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt Änderungen am Bebauungsplan für den Bereich Marienhude vorangetrieben werden, damit das Blinkfüer-Projekt überhaupt angegangen werden kann. Weitere Themen sind Bebaungsplanänderung für den Bereich des Hotels Burgdorf und eine Fläche an der Hohen Straße zwischen der Schützen- und der Jahnstraße. Erste Planungen für ein Neubaugebiet an der Wilhelmstraße werden vorgestellt. Zu beraten ist weiterhin, ob es für Gebäude an der Parkstraße Gestaltungsvorgaben geben soll und ob und wie die Dr.-Gustav-Thye-Straße verlängert wird.