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Zweites Hauptgebäude ab Herbst Wohnpark Hoykenkamp nach halbem Jahr gut ausgelastet

Von Sonia Voigt | 15.08.2016, 21:08 Uhr

Fünf Monate nach dem Start sind die 14 Servicewohnungen und zwölf WG-Zimmer im Wohnpark Hoykenkamp zu 90 Prozent ausgelastet. Zwei Miet-Bungalows entstehen derzeit, ab Herbst soll das zweite Hauptgebäude folgen.

Zwölf von 14 Servicewohnungen und alle zwölf WG-Zimmer im Hauptgebäude des Wohnparks Hoykenkamp sind fünf Monate nach dem Start belegt. „Wir sind im Schnitt zu 90 Prozent ausgelastet“, erklärte Claudia Eisermann, Pflegedienstleitung für die Convivo Unternehmensgruppe, am Montagnachmittag der Ganderkeseer CDU-Fraktion bei einem Informationsbesuch. Zudem skizzierte sie die Zukunftspläne des Unternehmens für das 30.000 Quadratmeter große Areal an der Schierbroker Straße. Im Bau sind zwei von fünf geplanten Miet-Bungalows. „Der Erste soll Ende September bezugsfertig sein“, ergänzt Eisermann. Der Spatenstich für das zweite Hauptgebäude, baugleich zum ersten, soll im Herbst folgen.

Im neuen Hauptgebäude entstehen weitere 14 Wohnungen

Die dort entstehenden 14 Servicewohnungen sollen zum Kauf angeboten werden, erklärt Eisermann den Planungsstand. Statt der ursprünglich anvisierten Tagespflege sei im Erdgeschoss nun eine Demenzwohngruppe angedacht. Auch eine größere Küche sei dort vorgesehen, um die dann wachsende Bewohnerzahl weiterhin täglich frisch bekochen zu können. Die Tagespflege könne dann in einem der noch zu bauenden Bungalows untergebracht werden, in einem weiteren sei eventuell Platz für Intensivpflege. Bauherrin ist für alle Gebäude die Reiners GmbH & Co. Projektentwicklungs KG, die auf dem Areal auch 24 barrierefreie Bungalows baut und verkauft.

CDU lobt neuen Schwung nach langem Dornröschenschlaf

CDU-Fraktionschef Dietmar Mietrach lobte den neuen Schwung nach langem Dornröschenschlaf bei dem seit vielen Jahren geplanten Projekt. Für Carsten Jesußek ist die Vielfalt an Wahlmöglichkeiten für die Senioren das Entscheidende. „Das ist ein Konzept, das viele ältere Menschen haben wollen“, ist der CDU-Ratsherr überzeugt. Denn wer eines der rund 20 Quadratmeter großen Zimmer in der Wohngemeinschaft oder eine der 50 bis 80 Quadratmeter großen Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen mietet, kann vom völlig eigenständigen Leben bis zur 24-Stunden-Rundum-Betreuung alles wählen. „Verpflegung, auch nur der Mittagstisch, Reinigung, Wäsche, Pflege – das ist alles zubuchbar“, erklärt Pflegedienstleiterin Eisermann.

Shuttle-Service soll fehlende Nahversorgung ausgleichen

Die Bewohner kommen aus Ganderkesee und Delmenhorst, aber auch aus Oldenburg oder Bremen, berichtet Eisermann. Den Mangel an Nahversorgung will die Betreiber-Gruppe mit einem Shuttle-Service zum Einkaufen ausgleichen, noch fehlt allerdings der dafür bestellte Kleinbus. Daher weichen die Bewohner derzeit auf den Malteser-Einkaufsservice aus.