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32. Weihnachtsmarkt in Stuhr Wieder ein Markt für Genießer in den Rathausfluren

Von Kai Hasse | 15.12.2019, 14:50 Uhr

Es dauert keine Stunde, dann sind die Flure voll: Der 32. Stuhrer Weihnachtsmarkt hat wieder viele Menschen aus der Region in und um das Rathaus der Gemeinde gelockt. Der Markt ist einer für Genießer – Aussteller und Besucher loben die Atmosphäre des Wochenendes.

Zum ersten Mal als Ausstellerin dabei ist beispielsweise Karin Thomas aus Delmenhorst. „Ich bin so glücklich, dabei sein zu können!“ sagt sie. Ihr Stand ist gut positioniert gegenüber eines Treppenaufgangs. Da schaut jeder zuerst. Und findet, neben vielen gestrickten Hand- und Halswärmern: Mützen mit den Farben des SV Atlas. „Wenn das der Manfred Engelbart wüsste“, sagt sie lachend mit dem Vereinsvorsitzenden des Oberligisten in Gedanken.

Eine Bremer Ausstellerin sagt: „Ich finde es toll, dass die Menschen wirklich interessiert sind, und nicht nur einfach vorbeigehen.“ Der Weihnachtsmarkt in Stuhr sei ihr von Bekannten empfohlen worden, auch sie ist vom Ambiente beeindruckt. Eine Ausstellerin aus Oldenburg: „Letztes Jahr haben wir ihn angesehen, und er hat uns überzeugt.“ Die Organisatoren hätten sich um sehr viel gekümmert. „Toll“, sagt die Frau.

"Es wird viel angeboten"

Gestricktes, Kerzen in allen erdenklichen Formen, Weihnachtsschmuck, Parfum, kunstvolle Karten... die Besucher stöbern, schwatzen, kaufen. Kunsthandwerker bringen an den Mann, was sie über ein ganzes Jahr gebastelt haben. Nebenbei spielt Musik im großen Saal: Die Bremer Handörgler, Musik zum Schunkeln und Mitsingen und nebenbei Kuchen essen. „Er ist immer schön“, sagt eine Stuhrerin über ihren Weihnachtsmarkt. „Es wird viel angeboten, und wir schätzen die Atmosphäre.“

Und die wird wohl so bleiben. Neben dem Stand der Partnerstadt Sigulda aus Lettland, wo zum Beispiel Tischdecken oder Naturkosmetik umlagert wird von den Besuchern, genießt die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Rother das Geschehen. „Wir versuchen immer, etwas Neues zu finden“, sagt sie über die Zusammenstellung der Aussteller. Auch für die Aussteller rentiere es sich, wenn der Weihnachtsmarkt stets attraktiv bleibt. Rotation belebe das Geschäft. Dabei kann dann nicht immer jeder mitmachen: „die Nachfrage ist so hoch, dass in diesem Jahr 40 Ausstellern abgesagt werden musste.“ Aussteller wie Gäste kämen aus Nah und Fern. Rother sagt: „Es ist immer gemütlich, und immer nette Atmosphäre. Und man trifft manchmal Menschen, die man das ganze Jahr über nicht gesehen hat.“ Der Stuhrer Weihnachtsmarkt sei nicht zu groß, und nicht zu klein. „Er ist gerade richtig.“

Noch am Sonntag wird viel geboten, wie ein Auftritt des Pianisten Shane Fee im Wechsel mit dem Kaffeehausensemble Tritonus, oder ein Besuch des Weihnachtsmannes.