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Mit dem Rad zur Arbeit Stuhrer Unternehmen Straschu zeichnet fleißige Radfahrer aus

Von Christopher Bredow | 09.01.2019, 08:48 Uhr

Für die Mitarbeiter des Unternehmens Straschu aus Stuhr lohnt sich das Fahrradfahren zur Arbeit gleich doppelt. Fleißige Radfahrer tun nicht nur etwas für ihre Gesundheit, sondern werden am Ende des Jahres auch noch von ihrem Arbeitgeber ausgezeichnet.

Gute Vorsätze gehören für viele Menschen zum Jahreswechsel dazu: Aufhören zu rauchen, mehr Sport oder weniger Stress sind die Klassiker, wenn es darum geht, gut in das neue Jahr 2019 zu starten. Doch nicht wenige scheitern schon frühzeitig an ihren ambitionierten Vorsätzen.

Mit dem Drahtesel zur Arbeit: Stuhrer Unternehmen vergibt Preise

Um die große Kluft zwischen Wollen und Machen beim Vorsatz „Fitbleiben“ zu überbrücken, schafft die Stuhrer Elektronik-Unternehmensgruppe Straschu jedes Jahr mit einem Fahrradwettbewerb einen besonderen Anreiz für ihre Angestellten.

Mit der Aktion „Mit dem Drahtesel zu Straschu“ sollen die Mitarbeiter dazu ermutigt werden, auf einfachem Wege etwas für ihre Gesundheit zu tun und die tägliche Strecke zur Arbeit mit dem Fahrrad zurückzulegen. Für die Radfahrer lohnt sich der Sport dann nicht nur in gesundheitlicher Hinsicht: Am Ende des Jahres gibt es für die drei fleißigsten Radler ausgewählte Preise in Form von Gutscheinen von ihrem Arbeitgeber.

Erstplatzierter Fuhrmann fährt fast 2000 Kilometer

Für ihr Gesundheitsbewusstsein im Jahr 2018 wurden zum Jahresende Olaf Könnecke (1456 Kilometer) als Drittplatzierter und Katja Wührmann (1872 Kilometer) als Zweite ausgezeichnet. Beide führen vor allem gesundheitliche Aspekte sowie den Umweltgedanken als Gründe für die täglichen Fahrradtouren an.

Die längste Strecke legte Michael Fuhrmann als Erstplatzierter zurück: Er fährt die knapp 21 Kilometer lange Strecke von seinem Wohnort Bassum zu seiner Arbeitsstelle in Stuhr oft mit dem Fahrrad und sammelte so im vergangenen Jahr insgesamt 1974 Kilometer auf seinem Fahrrad-Tacho. Für Fuhrmann hat das Radfahren zur Arbeit einen einfachen Vorteil: „Wenn man erst einmal mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren ist, gibt es für den Rückweg keinen Schweinehund mehr, den man überwinden muss.“ Das Unternehmen erhofft sich, mit dem Wettbewerb im neuen Jahr noch mehr Mitarbeiter zum Fahrradfahren motivieren zu können.