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30.000 Euro Sachschaden auf A28 Polizei stellt Unfallflüchtigen nach Verfolgung in Stuhr

Von Thorsten Konkel | 05.01.2019, 11:56 Uhr

Erst nach einer Verfolgung durch Polizeibeamte und Zeugen konnte am frühen Samstagmorgen in Stuhr ein betrunkener Unfallfahrer gestellt werden.

Gegen 1.30 Uhr sicherten Beamte am Samstag einen beschädigten Wagen im Auffahrtsbereich der Bundesstraße 75 aus Richtung Autobahn 28 kommend im Bereich der Gemeinde Groß Mackenstedt ab, als sie erkennen konnten, wie ein Audi plötzlich durch Rückwärtsfahren seine Fahrtrichtung änderte und wieder mit hoher Geschwindigkeit auf die Autobahn 28 in Richtung Stuhr davon fuhr. Trotz sofortiger Verfolgung konnte der Audi nicht mehr erreicht werden. Kurze Zeit später jedoch wurde durch einen aufmerksamen Zeugen ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 28 im Einmündungsbereich zur Bundesstraße 322, ebenfalls im Bereich der Gemeinde Groß Mackenstedt, gemeldet.

Frontal in die Schutzplanken gerast

Hier sollte ein Audi A6 frontal mit Schutzplanken kollidiert sein. Durch den Zeugen konnte beobachtet werden, wie der Fahrer des verunfallten Audis zu Fuß von der Unfallstelle flüchtete.

Durch diesen wurde der Fahrer bis zum Eintreffen der Polizei verfolgt. Trotz des Versuches, sich zu verstecken, konnte der Fahrer durch Beamte des Polizeikommissariats Weyhe aufgegriffen werden.

Fahrer streitet Unfallbeteiligung ab

Während der Kontrolle stellten die Beamten beim 44-jährigen Fahrer aus Delmenhorst eine deutliche Alkoholbeeinflussung fest. Ein Atemalkoholtest wurde durch den Fahrer abgelehnt, da er eine Unfallbeteiligung leugnete. Dank des Zeugen sowie weiterer Beweise konnte dem 44-Jährigen die Beteiligung eindeutig zugeordnet werden. Auch der Unfall auf der Bundesstraße 75 konnte dem 44-Jährigen zugeordnet werden.

30.000 Euro Sachschaden am Auto

Ihm wurde eine Blutprobe entnommen sowie sein Führerschein nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Durch den Unfall entstand am Audi A6 wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 30.000 Euro. Der Schaden an den Leitplanken wurde auf etwa 2000 Euro geschätzt. Der Fahrer blieb unverletzt. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.