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Anbau an der KGS Moordeich Drei neue Klassenräume ersetzen bald Provisorium

Von Dirk Hamm | 17.05.2016, 19:50 Uhr

Der Parkplatz vor der Turnhalle der Lise-Meitner-Schule (KGS Moordeich) ist derzeit eine Baustelle, Fahrzeuge müssen woanders geparkt werden. Denn seit den Osterferien werden über den Umkleideräumen der Halle drei neue Klassenräume gebaut.

„Ich gehe davon aus, dass die Räume nach den Herbstferien fertiggestellt sind“, sagt Schulleiter Jürgen Böckmann. Die drei sogenannten Allgemeinen Unterrichtsräume (AUR), die nach einem Ratsbeschluss vom November 2014 jetzt Gestalt annehmen, würden dringend benötigt. Denn derzeit werden nach Angaben Böckmanns ein Fachraum und ein Konferenzraum als Unterrichtsraum zweckentfremdet, um alle Schüler unterrichten zu können, außerdem gebe es eine „Wanderklasse“.

Schülerzahlen steigen noch leicht an

Im kommenden Schuljahr werde die Schülerzahl an der Lise-Meitner-Schule nach der aktuellen Prognose sogar noch leicht ansteigen und sich auf mittlere Sicht auf gleichbleibendem Niveau bewegen, so Böckmann. Erst später sei mit einem leichten Rückgang zu rechnen.

Drei Klassenräume für jeweils maximal 30 Schüler

Anstelle des momentanen Provisoriums entstehen zur Straße Neuer Weg hin nun drei jeweils rund 60 Quadratmeter große Klassenräume, jeder bietet Platz für maximal 30 Schüler. Im hinteren Bereich werden ein Differenzierungs- und ein Lehrmittelraum eingerichtet. Der Flur ist so angelegt, dass zwei Sitznischen für Partner- oder Projektarbeit zur Verfügung gestellt werden können.

Barrierefreiheit dank vorhandenem Fahrstuhl

Der entscheidende Vorteil der unter vier Optionen ausgewählten Bauvariante über den Umkleideräumen der Sporthalle liegt laut dem Schulleiter darin, dass die neuen Unterrichtsräume über einen verglasten Verbindungsgang vom C-Trakt des Schulgebäudes aus direkt erreichbar sind. Ein Fahrstuhl, der in diesem Bereich schon vorhanden ist, sorgt für Barrierefreiheit.

Kaum Störungen durch die Bauarbeiten

Die Bauarbeiten stören den Unterrichtsbetrieb derzeit kaum, freut sich Jürgen Böckmann: „Erstaunlicherweise gibt es nahezu keine Beeinträchtigung.“ Es gebe keine Unterrichtsräume, die direkt an die Baustelle angrenzen. Auch der Eingang zur Turnhalle kann wie gewohnt benutzt werden.