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Anzeige bei Gemeinde bis 7. April Fünf größere Osterfeuer in Stuhr bereits angemeldet

Von Sonia Voigt | 05.03.2017, 10:24 Uhr

Wer lediglich Grünabfall entsorgen will, hat laut Gemeinde keine Chance auf eine Osterfeuer-Genehmigung. Für Nachbarschaften und Vereine, die an Traditionen anknüpfen, liegen die Dinge besser.

Die ersten fünf größeren öffentlichen Osterfeuer in verschiedenen Stuhrer Ortsteilen haben die Veranstalter bereits mit der Gemeindeverwaltung abgesprochen, weitere Feuer können noch bis Freitag, 7. April, angemeldet werden. Darauf weist der Fachdienst Öffentliche Ordnung der Gemeinde Stuhr hin.

Brauchtumspflege ist Bedingung

Wer einfach Baum- und Strauchschnitt verbrennen möchte, hat allerdings keine Chance auf eine Genehmigung, betonen die Verantwortlichen. „Als Osterfeuer können nur Veranstaltungen anerkannt werden, die der Brauchtumspflege dienen“, stellt Ann-Katrin Voß vom zuständigen Fachdienst heraus. Es müsse sich daher um Feuer im Kreis der Nachbarn und Vereine oder öffentliche Osterfeuerveranstaltungen, die traditionell schon seit vielen Jahren stattfinden, handeln.

Verkauf von Verpflegung muss extra genehmigt werden

Besonders angezeigt werden muss, wenn beim Osterfeuer ein gewerblicher Verkauf von Speisen und Getränken geplant ist. Das gilt auch, wenn die Erlöse für die Vereinsarbeit gedacht sind. Lediglich wenn die Verpflegung rein kostendeckend verkauft wird, sind diese Formalien nicht nötig.

Anmeldungen akzeptiert der Fachdienst Öffentliche Ordnung telefonisch unter (0421)5695109, per E-Mail an A.Voss@stuhr.de oder schriftlich.