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Auftakt im Stuhrer Rathaus Gemeinde Stuhr begrüßt 119 Azubis und dankt Ausbildern

Von Sonia Voigt | 08.08.2017, 22:30 Uhr

Um den Einsatz der Unternehmen in der Ausbildung zu würdigen organisieren die Gemeinde Stuhr und drei Wirtschaftsverbände jährlich einen Empfang. Dieses Jahr gab es eine Rekordbeteiligung.

Bereits zum neunten Mal haben die Gemeinde Stuhr und ihre drei Unternehmer-Verbände zum Auftakt des Ausbildungsjahres neue Lehrlinge und ihre Ausbilder im Stuhrer Rathaus begrüßt und dabei eine Rekordbeteiligung erreicht. 119 Auszubildende und Vertreter aus ihren 44 ausbildenden Unternehmen lauschten dem Grußwort von Bürgermeister Niels Thomsen und nutzten die Möglichkeit zum Austausch bei einem kleinen Imbiss und Musik der Band Lenna.

Empfang als Dankeschön

Die Brinkumer Interessengemeinschaft (BIG), die Interessengemeinschaft Stuhrer Unternehmen (ISU) und das Unternehmerinnenforum Stuhr (UFO) riefen den Empfang 2009 mit der Gemeinde ins Leben, um das Engagement der Ausbildungsunternehmen in Stuhr zu würdigen. „Ohne die Bereitschaft, in junge Menschen und deren fundierte Ausbildung zu investieren, würden die Unternehmen in unserer Gemeinde mittel- und langfristig im Wettbewerb nicht erfolgreich bestehen können“, erklären die Organisatoren.

Insgesamt 850 Auszubildende in Stuhr

Insgesamt liegt die Zahl der Auszubildenden in Stuhr nach Gemeindeangaben bei etwa 850, 250 bis 300 Lehrlinge starteten diesen Sommer neu. Die Verteilung der Ausbildungsplätze entspreche in etwa der Wirtschaftsstruktur der Gemeinde: Über die Hälfte lernt im Bereich Handel und Verkehr, gut ein Viertel im verarbeitenden Gewerbe und ein knappes Viertel im Dienstleistungsbereich. Nicht mal ein Prozent entfällt auf den Bereich Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft.

60 Prozent starten mit betrieblicher Berufsausbildung

„Durchschnittlich 60 Prozent der Schulabgänger beginnen die berufliche Laufbahn mit einer betrieblichen Ausbildung“, teilt die Gemeinde mit. Die Bandbreite der Ausbildungsberufe ist groß: Zur Fachkraft für Lagerlogistik gesellen sich etwa Tourismuskaufleute, Anlagen- und Industriemechaniker sowie Mediengestalter.