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Austragung am Gut Varrel Rockfestival in Stuhr geht in die zweite Runde

Von Florian Fabozzi, Florian Fabozzi | 30.11.2017, 12:35 Uhr

Vom 24. bis zum 26. August des nächsten Jahres findet zum zweiten Mal das S.O.A.-Festival statt. Veranstalter Schierenbeck verspricht Neuerungen und hofft auf eine größere Resonanz.

Während die Vorbereitungen für den Stuhrer Weihnachtsmarkt auf Hochtouren laufen, beginnt bereits die Planung für den nächsten Großevent in der Gemeinde. Zum zweiten Mal findet im kommenden Jahr das StuhrOpenAir-Festival statt. Vom 24. bis zum 26. August verwandelt sich der Standort Gut Varrel wieder in ein Mekka für Rockfans in der Region.

Der Schwerpunkt des S.O.A. ist klar definiert: Rockmusik aller Art, von Alternativrock bis hin zum Hardrock, sollen für Stimmung sorgen. Schierenbeck verdeutlicht: „Schlagermusik gibt es hier nicht“.

Premiere gut angekommen

In diesem Jahr wurde das „S.O.A.“, so das offizielle Kürzel, aus der Taufe gehoben und von den Besuchern sofort gut angenommen. Zwar seien nicht so viele Leute erschienen wie erhofft, sagt Schierenbeck, „aber das lag an den vielen Konkurrenzveranstaltungen, die zur gleichen Zeit stattfanden“, fügt er ergänzend hinzu. 21 Bands aus der Region spielten über drei Tage verteilt auf zwei Bühnen und brachten den Boden des Gut Varrel zum Beben. Die berühmtesten Vertreter waren dabei die Mad Monks, eine beliebte Ska-Band aus Bremen.

Die Planungen für die nächste Ausgabe sind derzeit noch im Anfangsstadium, aber Veranstalter Karsten Schierenbeck verspricht einige Neuerungen. In Bezug auf Sponsoren habe man im Vergleich zum Vorjahr den Vorteil, auf ein vorheriges Festival verweisen zu können. Daraus ergibt sich, so hofft Schierenbeck, eine größere Resonanz. Man habe zudem Wege gefunden, die Kosten für die Veranstaltung zu senken, ohne dabei einen Qualitätsverlust zu riskieren.

Großes Team und große Pläne

War Schierenbeck in diesem Jahr noch das „Mädchen für alles“, hat er diesmal ein großes Organisationsteam hinter sich. „Sowohl im Catering als auch in der Technik sind wir personell gut bestückt“, erklärt er. Somit kann beispielsweise das kulinarische Angebot erweitert werden.

Auf ein großes Begleitprogramm wolle man weiterhin verzichten, das wichtigste sei schließlich die Musik. „Das S.O.A. soll seinen Festivalcharakter beibehalten und nicht zu einem Event verkommen“, betont Schierenbeck ausdrücklich. Das Organisationsteam steht derweil im engen Kontakt mit Bands aus München, Berlin, Hannover und sogar London. Das S.O.A. soll auch überregional an Bedeutung gewinnen.

Zusammenarbeit mit Radio21

Erwähnenswert ist die Zusammenarbeit mit dem Radiosender Radio21. Bereits im Vorfeld des ersten S.O.A. beteiligte sich der Sender ausgiebig an der Promotion der Bands und verhalf einigen zum Durchbruch. Im nächsten Jahr möchte Radio21 die Auftritte des Samstags per Livestream übertragen, sodass sich das Festival auch daheim von der Couch aus verfolgen lässt.

Um die Wartezeit zu verkürzen, werden die Veranstalter auf dem YouTube-Kanal des S.O.A. wöchentlich kurze Videos mit Neuigkeiten zum nahenden Festival veröffentlichen. Auch Interviews mit den Künstlern sollen dort künftig hochgeladen werden, sodass Neugierige sich schon im Vorfeld eine Meinung bilden können.