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Beschwerden aus der Bevölkerung Oftmals Unsicherheit auf Stuhrer Zebrastreifen

Von Dirk Hamm | 20.08.2015, 19:53 Uhr

Acht Zebrastreifen gibt es in der Gemeinde Im Rathaus werden zahlreiche Beschwerden von Bürgern registriert, die sich an den Fußgängerüberwegen unsicher fühlen.

An Zebrastreifen ist Vorsicht bei allen Beteiligten angesagt – eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Die Realität sieht anders aus, berichtet die Stuhrer Vertkehrs-Fachdienstleiterin Michaela Schierenbeck: „Wir bekommen immer wieder Hinweise aus der Bevölkerung darauf, dass an den Fußgängerüberwegen der Vorrang der Fußgänger nicht gewahrt wird.“

Die Verkehrsregeln, so stellt Schierenbeck klar, sind eindeutig: „Fußgänger haben Vorfahrt vor den motorisierten Verkehrsteilnehmern. Sie müssen nicht warten, bis die Lücke im Verkehr groß genug ist, um die Straße sicher zu überqueren. Leider wird das allzu oft missachtet.“ Zwar sei „Gott sei Dank“, so die Rathausmitarbeiterin, bislang kein schwerer Unfall an einem der acht Überwege auf Stuhrer Gemeindegebiet zu verzeichnen gewesen. Doch aus den Hinweisen von Bürgern sei herauszulesen, dass das Überqueren des Zebrastreifens bei vielen ein mulmiges Gefühl auslöst.

Polizeikontrollen und Warnschilder an der Varreler Landstraße

Um dem entgegenzuwirken, sei die Polizei dazu animiert worden, an den Gefahrenpunkten vermehrt Kontrollen vorzunehmen. Das zeigt durchaus Wirkung, hat Rosa Westerhoff festgestellt. Die Varrelerin benutzt bei ihren Besuchen beim Bäcker und in der Bank im Ort den im Scheitelpunkt einer lang gezogenen Kurve der Varreler Landstraße platzierten Fußgängerüberweg. „Es ist sicherer geworden“, urteilt die Seniorin und verweist neben den Polizeikontrollen auf die im vergangenen Jahr zusätzlich aufgestellten Warnschilder.

Zebrastreifen auf Blockener Straße als besonders gefährlich empfunden

Als besonders gefährlich wird laut Michaela Schierenbeck der Zebrastreifen auf der Blockener Straße in Rathausnähe wahrgenommen und gemieden. Das sei erstaunlich, denn: „Der Straßenverlauf ist an der Stelle gerade, alle Beteiligten haben beste Sicht.“

Schierenbecks Kollege Christian Gießelmann nennt als eine der elementaren Verhaltensregeln an Überwegen, dass Autofahrer mit mäßigem Tempo heranfahren und gegebenenfalls anhalten. Grundsätzlich sei für alle Beteiligten ratsam, Blickkontakt aufzunehmen.