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Etatentwurf 2017 verabschiedet Warmer Geldregen verbessert Stuhrer Haushaltslage

Von Dirk Hamm | 15.12.2016, 21:01 Uhr

Der Stuhrer Rat hat den Haushalt für das Jahr 2017 verabschiedet. Nachdem der Etatentwurf in den zuständigen Ausschüssen beraten worden war, musste Kämmerer Christian Möller noch einige kurzfristige Änderungen in das Zahlenwerk einarbeiten – Änderungen, die die Stuhrer Finanzen laut Möller „erheblich entlasten“.

Unter anderem dank der avisierten Senkung des Hebesatzes für die Kreisumlage von 48,25 auf 47,5 Prozent konnte Möller am Mittwochabend im Ratssaal einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt vorlegen. Der ursprüngliche Entwurf sah noch einen Fehlbetrag von knapp 400000 Euro vor.

Höhere Überschussrücklage bis 2020

Nach Angaben Möllers ergibt sich bei den ordentlichen Aufwendungen von 69,89 Millionen Euro ein Überschuss von rund 300000 Euro, der der Überschussrücklage zugeführt wird. Auch langfristig wirken sich die Minderbelastungen in der Rechnung des Kämmerers positiv aus: In der mittelfristigen Finanzplanung steht für das Jahr 2020 eine Überschussrücklage von 6,9 statt bisher kalkuliert 4,3 Millionen Euro zu Buche.

FDP stimmt gegen Haushaltsentwurf

Zwar lobten Sprecher aller Fraktionen den vorgelegten Haushalt als solide, dennoch stimmten nicht alle Ratsmitglieder zu. Die FDP stimmte gegen den Entwurf, da sie eingestellte Mittel für neue Busspuren im Zusammenhang mit der Ortskernentwicklung in Brinkum ablehnen. Die Vertreter von „Besser“ enthielten sich.