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Feuerwehr muss anrücken Durch Maisernte verdreckt – Straße in Stuhr unbefahrbar

Von Mareike Bader | 04.10.2017, 14:32 Uhr

Schmutz von der Maisernte, dazu viel Regen: In Stuhr wurde dies zu einer rutschigen Mischung. Die Kladdinger Straße wurde für die Reinigung gesperrt.

„Diese Art der Verschmutzung ist schon außergewöhnlich“, sagt Michael Schierenbeck vom Fachdienst Verkehr und Feuerwehr der Gemeinde Stuhr. Am Mittwochmorgen musste die Feuerwehr ausrücken, um die rutschige Masse auf der Kladdinger Straße zu entfernen.

Jedes Jahr zur Erntezeit gelangen Rückstände von den Feldern über die Trecker auf die Straßen. Der Schmutz wird dann durch den Verkehr verfestigt. Bei trockenem Wetter fährt sich dieser dann im Normalfall wieder ab, erklärt Schierenbeck.

Nasses Wetter macht Matsch zur Schlittermasse

„Es war ein Zusammentreffen unglücklicher Umstände“, sagt Schierenbeck. Der Regen habe den Dreck zur Schlittermasse gemacht, sodass Rutschgefahr für Autofahrer bestand, wie die Polizei in der Nacht festgestellt habe. Eine übliche Lösung mit Hinweisschildern und Geschwindigkeitsbegrenzung habe in diesem Fall nicht mehr ausgereicht. „Diese Schlammschicht stellte ein Risiko für die Verkehrsteilnehmer dar und machte die Straße unbefahrbar“, berichtet auch Christian Tümena, Gemeindepressesprecher Feuerwehr Stuhr.

Die Kladdinger Straße wurde von Feuerwehr und Baubetriebshof gereinigt. Allein die Feuerwehr war viereinhalb Stunden mit 21 Mann im Einsatz. Diese spülten mit C-Schläuchen die Fahrbahn mit Wasser ab und begannen mit Besen den Schlamm von der Straße zu kehren. Anschließend wurden Kehrmaschinen vom Bauhof eingesetzt. Die Straße war mehrere Stunden gesperrt und konnte erst am späten Vormittag wieder freigegeben werden.