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Feuerwehr verhindert Waldbrand 240 Strohballen am Rand von Stuhr in Flammen

Von Dirk Hamm | 21.08.2015, 18:45 Uhr

Rund 240 Strohballen sind Freitagmorgen auf einem Feld im Warwer Sand in Flammen aufgegangen. Der Großeinsatz der Feuerwehr dauerte den ganzen Tag an.

Mit einem Großeinsatz hat die Feuerwehr am Freitagmorgen verhindert, dass sich ein Strohbrand auf einem Feld im Warwer Sand zu einem Waldbrand ausweitet. Nach Auskunft von Gemeindebrandmeister Michael Kalusche sind die Brandschützer um 6.11 Uhr alarmiert worden. Die ersten am Brandort an der Warwer Straße eintreffenden Einsatzkräfte fanden rund 240 brennende Strohballen vor, die unmittelbar am Waldrand gelagert waren.

80 Feuerwehrleute im Einsatz

„Wir haben großes Glück gehabt, dass das Waldgebiet am Morgen relativ feucht war“, sagte Kalusche am Mittag. Rund 80 Feuerwehrleute aus den Ortswehren aus Fahrenhorst, Heiligenrode, Seckenhausen und dem benachbarten Ristedt waren mit elf Fahrzeugen an dem Einsatz beteiligt. Kräfte aus Brinkum und Groß Mackenstedt trafen gegen Mittag zur Ablösung ein.

Immer wieder Glutnester

Nachdem es am Morgen in kurzer Zeit gelungen war, zuerst ein Überspringen der Flammen auf das Gehölz zu verhindern, und dann die Flammen zu ersticken, war die Feuerwehr mit Unterstützung von Landwirten noch bis in den Nachmittag hinein damit beschäftigt, die Strohmengen auseinanderzuziehen und immer wieder die Glutnester zu löschen.

Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden

Die Polizei hat den Brandort beschlagnahmt und Ermittlungen eingeleitet. „Eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden“, teilte Polizeisprecherin Uta-Masami Münch am Mittag mit.