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Förderprogramm genutzt Gemeinde Stuhr kauft E-Fahrzeug

Von Marco Julius | 17.08.2017, 19:10 Uhr

Mit einem BMW I3 läutet die Gemeinde ihre eigene Verkehrswende ein. Dabei konnten Fördergelder genutzt werden.

Die Gemeindeverwaltung Stuhr hat ihr erstes Elektro-Fahrzeug für den Fuhrpark des Rathauses beschafft. Dafür wurde ein fast 20 Jahre altes kraftstoffbetriebenes Dienstfahrzeug ausgemustert. Als Ergebnis einer Ausschreibung fiel die Wahl für das neue E-Fahrzeug auf das Modell BMW I3. Das Elektro-Neufahrzeug habe eine Reichweite von rund 250 Kilometern, je nach Witterung und Fahrweise. Es steht den Mitarbeitern ab sofort zur Verfügung. Mit dem Austausch des kraftstoffbetriebenen Fahrzeugs möchte die Gemeindeverwaltung die „Verkehrswende“ vorantreiben und einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele in der Gemeinde leisten. Derzeit stammen ungefähr 40 Prozent der kommunalen Kohlendioxid- Emissionen aus dem Verkehrssektor.

Aufgeladen wird das Auto am Solartree auf dem Parkplatz des Rathauses. Hierfür wurde neben dem E-Fahrzeug auch eine Wallbox (22kW-Ladestation) beschafft und installiert. Mithilfe der Wallbox beträgt die Ladedauer laut Verwaltung nur ungefähr eine Stunde, um die Batterie zu 80 Prozent aufzuladen.

Zuwendung in Höhe von 50 Prozent

Die Gemeinde Stuhr erhält für die Beschaffung des E-Autos und der Wallbox eine Zuwendung in Höhe von 50 Prozent aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative im Rahmen des Förderprogramms „KSI: Ausgewählte Maßnahme Elektromobilität“, die vom kommunalen Klimaschutzmanager beantragt wurde. Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf ungefähr 40.000 Euro. Der Eigenanteil für die Gemeinde Stuhr beträgt etwa 20.000 Euro.