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Förderprogramme laufen aus Endspurt um Gelder zum Energiesparen in Stuhr

Von Dirk Hamm | 28.01.2016, 20:13 Uhr

Bis Jahresende fördert die Energiespargesellschaft KESS in Stuhr die Wärmedämmung in Eigenheimen. Der Verein Stuhr plus berät über die Einsparmöglichkeiten.

Wer in der Gemeinde Stuhr eine private oder gewerbliche Immobilie besitzt, kann seit 20 Jahren für energetische Sanierungen neben den Fördertöpfen des Bundes wie KfW und BAFA auch Geldmittel der Kommunalen Energie Spargesellschaft Stuhr (KESS) in Anspruch nehmen. Allerdings nicht mehr lange, denn die Förderprogramme der KESS, eines von der Gemeinde Stuhr mitgegründeten Tochterunternehmens der Bremer swb-Gruppe, laufen nach eigenen Informationen zum Ende dieses Jahres aus.

Ein Jahr Zeit für die Umsetzung

Konkret bedeutet das nach Angaben von André Brix, Geschäftsführer der KESS, dass Antragsteller, die beispielsweise Energiesparfenster einbauen wollen, noch bis zum Ende des Jahres einen Förderantrag stellen können. Liegt die Förderzusage vor, bleibt genau ein Jahr Zeit, das Sanierungsvorhaben in die Tat umzusetzen.

Mit 20 Prozent der Investitionssumme, maximal 2000 Euro, unterstützt die KESS Maßnahmen zur Wärmedämmung an Altbauten. In einem weiteren Programm wird die Installation von Solarthermieanlagen mit bis zu 500 Euro bezuschusst. Förderrichtlinien und Antragsformulare können im Internet unter www.kess-stuhr.de heruntergeladen werden.

Stuhr plus berät wöchentlich zum Energiesparen

Dass es diese lokale Fördermöglichkeit gibt, ist laut Hans-Jörg Becker, Vorsitzender des Vereins Stuhr plus, vielen Sanierungswilligen gar nicht bekannt. Der Diplom-Ingenieur bietet zusammen mit weiteren Energieberatern des gemeinnützigen Vereins an jedem Donnerstag, 17 Uhr, im Rathaus Stuhr eine kostenlose Beratung an. Dabei klären die Fachleute auf, welche Umbaumaßnahmen sinnvoll sind und welche Förderprogramme in Anspruch genommen werden können. Eine vorherige Anmeldung unter Telefon (04206)4195784 ist erforderlich.