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Für Suppenküche der Partnerstadt Stuhr sammelt für Freunde in Sigulda

Von Kai Hasse | 12.11.2018, 09:06 Uhr

Viele Menschen in der Stuhrer Partnergemeinde Sigulda in Lettland frieren im Winter und haben wenig zu essen. Das können Stuhrer mit einem kleinen Griff ins Portemonnaie verhindern.

Der Winter in Lettland ist hart. Härter als hierzulande. Der Förderkreis Stuhr-Sigulda sucht deshalb wieder nach Spendern, die mit etwas Geld die in der Stuhrer Partnerstadt Sigulda während des Winters laufende Suppenküche unterstützen.

Die wirtschaftliche Lage in Lettland sei nach wie vor angespannt, sagt Heike Reckeweg, Vorsitzende des Förderkreises. Darunter leiden vor allem alte Menschen. „Auch in unserer Partnergemeinde Sigulda ist das so“, heißt es vom Förderkreis.

Etwa 750 Menschen betroffen

Der Bürgermeister Siguldas, Ugis Mitrevics, beschreibt, dass besonders ältere alleinstehende sowie behinderte Bürger über die Suppenküche mit Suppe versorgt werden müssten. Er betont, dass die Suppenküche deren einzige Möglichkeit ist, im Winter eine warme Mahlzeit zu erhalten. Insgesamt gibt es in Sigulda rund 750 Einwohner mit einem monatlichen Einkommen von jeweils 240 Euro. Mitrevics bittet darum, die Suppenküche für die Allerärmsten in Sigulda weiter zu unterstützen. Der Förderverein Stuhr-Sigulda bittet daher wieder um Spendenbereitschaft. Zum großen Erfolg der Siguldaer Suppenküche hätten Menschen aus Stuhr und Umgebung mit vielen Spenden beigetragen.

Besuch beim Weihnachtsmarkt

Wer spenden will, kann Kontakt aufnehmen unter www.stuhr-sigulda.de. Oder er kann zum Stuhrer Weihnachtsmarkt kommen, der am Samstag und Sonntag, 15. und 16. Dezember stattfindet. Dann ist der Verein wieder im Rathaus zu finden – auch lettische Freunde werden da sein.