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Gespräch zur „B6 neu“ CDU srückt bei Entlastung für Stuhr aufs Tempo

Von Marco Julius | 27.07.2017, 14:01 Uhr

Die Planungen für die „B6 neu“ in Stuhr sind längst ins Stocken geraten. Die CDU fordert jetzt die Landesregierung auf, sich stärker in die Koordination des Projektes einzubringen.

Mit dem Arbeitskreis „Wirtschaft, Arbeit und Verkehr“ der CDU-Landtagsfraktion war der Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig jetzt in Stuhr vor Ort. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Fachbereichsleiter Hartmut Martens, das der Landtagsabgeordnete Volker Meyer organisiert hatte, stand die „B 6 neu“. Knoerig machte dabei deutlich: „Der Neubau steht im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans, doch die Planungen gehen nicht voran, weil die Federführung in Bremer Hand liegt. Dort pocht man auf eine Untertunnelung des Flughafens, obwohl die Stadt gar nicht die erforderlichen Mehrkosten aufbringen kann.“ Für Knoerig ist klar: „Die niedersächsische Landesregierung sollte sich stärker an der Koordination des Vorhabens beteiligen, denn der Bund hat ja die Bereitstellung der Gelder bewilligt.“

Entlastung um die Hälfte

Martens machte die Entlastung für die Gemeinde mit Zahlen deutlich: 30000 Fahrzeuge seien auf der jetzigen Bundesstraße werktags unterwegs. Die „B6 neu“ könnte diese Zahl um die Hälfte reduzieren und auch die umliegenden Straßen entlasten. Der Vorsitzende des Arbeitskreises, Karl-Heinz Bley, schlug vor, auf die vom Neubau profitierenden Nachbarregionen zuzugehen, damit diese sich mit einem Zuschuss beteiligen.

An dem Termin im Stuhrer Rathaus nahmen auch die Landtagsabgeordneten Axel Miesner und Karsten Heineking, der CDU-Kreisgeschäftsführer Hans-Ulrich Püschel sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Sigrid Rother teil.