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Grußwort von Niels Thomsen „Hilfsbereitschaft der Stuhrer überwältigt mich“

Von Dirk Hamm | 01.01.2016, 19:24 Uhr

Flüchtlingsintegration, Bildung, Klimaschutz: Bei diesen Themen hat Stuhr laut Bürgermeister Niels Thomsen 2015 Akzente gesetzt. Grundlage sei die gute wirtschaftliche Entwicklung.

Die Integration einer drastisch gestiegenen Zahl an Asylbewerbern und Flüchtlingen hat auch die Gemeinde Stuhr im zu Ende gegangenen Jahr vor eine große Herausforderung gestellt. In seinem Grußwort zum Jahreswechsel macht Bürgermeister Niels Thomsen deutlich, dass es dabei um mehr als nur die Organisation einer vorübergehenden Bleibe geht: „Neben den elementaren Bedürfnissen nach Unterbringung und Versorgung sind auch Aspekte wie Sprachförderung, schulische Bildung, Gesundheitsvorsorge und Fragen der allgemeinen Integration von großer Bedeutung für unsere neuen Bürger.“

Weitere Verbesserungen bei Bildung und Betreuung

Ein unverzichtbares Standbein ist dabei das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger, das vom Kleiderflohmarkt und der Begleitung beim Arztbesuch bis zur Patenvermittlung und bunten Musikabenden reicht. Der Rathauschef findet dafür lobende Worte: „Die große Hilfsbereitschaft, mit der hier Bürgerinnen und Bürger solidarisch und unkompliziert anpacken und helfen, überwältigt mich immer wieder.“

Als eine wesentliche Errungenschaft des abgelaufenen Jahres hebt Niels Thomsen weitere Verbesserungen beim Bildungs- und Betreuungsangebot hervor. Konkret führt er den Fortgang der baulichen Sanierung an der KGS Stuhr-Brinkum und den Bau von Mensen an den Grundschulen Heiligenrode, Brinkum und Seckenhausen an. Fortschritte habe es auch beim Klimaschutz gegeben: Zusammen mit Weyhe beschäftigt Stuhr seit Jahresbeginn 2015 einen Klimaschutzmanager.

Viele neue Arbeitsplätze entstanden

Auch wirtschaftlich sieht der Bürgermeister seine Gemeinde gut aufgestellt: „Viele Investitionen bei bereits ansässigen Unternehmen, aber auch bei neuen Unternehmen wurden angeschoben, viele neue Arbeitsplätze sind entstanden.“ Mit einer Quote von 3,8 Prozent im November 2015 liegt die Arbeitslosigkeit in Stuhr deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Die „Tatkraft und Innovationsbereitschaft“ der vielen kleinen und mittelständischen Stuhrer Unternehmen sei, so Thomsen, „die Grundlage für eine nachhaltige und stabile Entwicklung unserer Kommune“.