Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Harfenistin Assia Cunego spielt Philharmonie bringt französische Klänge nach Varrel

Von Sonia Voigt | 24.10.2016, 16:23 Uhr

Mal fein und zerbrechlich, mal imposant und kraftvoll soll es klingen, wenn die Klassische Philharmonie NordWest ihre Zuhörer beim Herbstkonzert auf Gut Varrel ins Nachbarland Frankreich entführt. Solistin ist die Weltklasseharfenistin Assia Cunego.

Ausschließlich mit Werken französischer Komponisten und mit Weltklasseharfenistin Assia Cunego an der Seite bestreitet die Klassische Philharmonie NordWest am Freitag, 11. November, ihr Herbstkonzert in der Gutsscheune in Varrel. „Wir werden ganz neue Klangfarben entdecken und entwickeln“, verspricht Dirigent Ulrich Semrau.

Filigrane Werke erklingen neben gewaltiger Sinfonie

Denn das Orchester spielt mit der „Pavane pour une infante défunte“ und „Le Tombeau de Couperin“ zwei filigrane Werke von Maurice Ravel aus der Zeit des Impressionismus, die laut Semrau „in völligem Kontrast zu unseren bisherigen Konzertprogrammen stehen“. Außerdem stehen die Stücke im Gegensatz zu einem Höhepunkt des Abends, der gewaltigen Sinfonie d-Moll von César Franck. „Mit César Francks einziger Sinfonie begeben wir uns dann in die französische Spätromantik, die eine gewaltige Orchesterbesetzung erforderlich macht“, erklärt Semrau, „es wird sicherlich ein spannender Abend“.

Harfenistin Assia Cunego ist mehrfach preisgekrönt

Außerdem spielt die mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnete italienische Harfenistin Assia Cunego mit dem Orchester Camille Saint-Saens Konzertstück für Harfe und Orchester sowie Marcel Samuel-Rousseaus Variationen. Cunego ist Soloharfenistin des Estonian Symphony Orchestra in Tallin und hat an der dortigen Musikhochschule eine Professur. Mit der Klassischen Philharmonie Nordwest trat sie erstmals Silvester 2014 in der Bremer Glocke auf.