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Heidelbeerplantage eröffnet Selbstpflücker können sich in Groß Mackenstedt bedienen

Von Dirk Hamm | 06.07.2018, 19:38 Uhr

Auf der Heidelbeerplantage in Groß Mackenstedt sind die Früchte reif: Ab sofort steht die in unmittelbarer Nähe zum Autobahndreieck Stuhr gelegene, rund zwei Hektar große Plantage für Selbstpflücker offen.

Seit dem Jahr 2002 bauen Jutta und Hans-Dieter Kuhlenkamp die fruchtigen und vielseitig verwendbaren Beeren auf der gepachteten Fläche an der Delmenhorster Straße an. Streng genommen ist der Standort trotz seiner verkehrsgünstigen Lage nicht ideal, denn Heidelbeerkulturen benötigen sandreiche Waldböden mit niedrigem pH-Wert, was zumeist in abgelegenen Gebieten der Fall ist, erläutert Jutta Kuhlenkamp.

5000 Pflanzkübel werden beregnet

Auf ihrer Plantage gedeihen die Heidelbeerbüsche in knapp 5000 Pflanzkübeln, die zweimal in der Woche beregnet werden. „Viele Beeren sind durch die vielen Sonnentage zu schnell reif geworden, sie hätten gerne noch ein bisschen länger wachsen können“, sagt die Plantagenbetreiberin. Immerhin, die Beeren einer der drei angebauten Heidelbeersorten reifen laut Jutta Kuhlenkamp noch nach. Sie rechnet damit, dass noch bis Ende Juli, vielleicht auch noch Anfang August Heidelbeeren gepflückt werden können.

Heidelbeerengenuss im Freiluftcafé

Um die blaue Beere dreht sich auch alles im dazugehörigen Heidelbeeren-Freiluftcafé. Dort können die Besucher zur Tasse Kaffee frischen Blaubeerkuchen genießen. Und am Kiosk werden tagesfrisch gepflückte Ware und Heidelbeer-Leckereien angeboten.

Bereits im dritten Jahr in Folge gibt es hingegen neben der Plantage kein Maislabyrinth, wegen der frühen Ferien in Niedersachsen und Bremen. „Zu 90 Prozent“, so Jutta Kuhlenkamp, werde auch in den kommenden Jahren auf das Versteckspiel im Maisfeld verzichtet.