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Kita-Sonderöffnungszeiten bleiben Stuhrer Politik reagiert auf Elternprotest

Von Dirk Hamm | 25.11.2016, 20:09 Uhr

Die von der Verwaltung vorgeschlagene und von der Politik zunächst mehrheitlich gebilligte Einschränkung bei den Sonderöffnungszeiten in den Stuhrer Kindertagesstätten ist vom Tisch.

Das haben Bürgermeister Niels Thomsen und Vertreter der Ratsfraktionen am Freitag in einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz bekannt gegeben.

Der Ausschuss für Jugend, Freizeit und Kultur hat kürzlich einer Satzungsänderung zugestimmt, die die Anmeldung von jeweils fünf Kindern als Voraussetzung für die Einrichtung von Sonderdiensten in den Randzeiten vorsieht. Diese Neuregelung stieß auf scharfe Kritik von Elternvertretern, die die Flexibilität der Öffnungszeiten in den Kitas für berufstätige Eltern in Gefahr sehen.

Aufnahmeregelungen für Kitas sollen überarbeitet werden

Bürgermeister und Fraktionen sind jetzt übereingekommen, lediglich die unstrittigen Punkte der Kita-Satzungsänderung beizubehalten. Somit bleibt es dabei, dass auch im Falle nur eines angemeldeten Kindes Einrichtungen eine verlängerte Betreuung anbieten.

Darüber hinaus soll der Rat am 12. Dezember die Verwaltung damit beauftragen, die Regelungen für die Aufnahme und den Besuch in den Stuhrer Kindertagesstätten generell zu überarbeiten. Das angedachte Prinzip zukünftiger Veränderungen kleidete Thomsen in die Formel: „Es soll am Ende nicht schlechter sein, aber nicht in jedem Kindergarten kann jedes Angebot gemacht werden.“