Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Neue berufliche Perspektive Klimaschutzmanager verlässt Stuhr früher als geplant

Von Marco Julius | 15.09.2017, 10:46 Uhr

Colja Beyer, Klimaschutzmanager für Stuhr und Weyhe, hört auf. Seine Aufgaben werden künftig auf mehrere Schultern verteilt.

Colja Beyer, seit Januar 2015 Klimaschutzmanager für Stuhr und Weyhe, beendet seine auf drei Jahre angelegte Tätigkeit etwas früher als geplant. Er räumt bereits heute sein Büro – und nicht erst zum Jahresende. Der 46-Jährige hat eine neue berufliche Herausforderung gesucht und gefunden: Er wechselt ins Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe in Werlte bei Cloppenburg.

Vom Ministerium gefördert

„Das Vorhaben ,Einstellung eines Klimaschutzmanagers‘ war auf drei Jahre angelegt, die Ziele wurden in diesem Zeitraum erreicht“, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde Stuhr. Als Klimaschutzmanager war Beyer verantwortlich für die Umsetzung des Klimaschutz-Aktionsprogramms in den Gemeinden Stuhr und Weyhe.

Neben der Umsetzung von Maßnahmen gemeinsam mit verschiedensten Akteuren vor Ort sollte vor allem das Klimaschutzmanagement in den beiden Verwaltungen aufgebaut werden. „Beides konnte bereits vor Ablauf des dreijährigen Zeitraumes erreicht werden“, heißt es seitens der Gemeinden. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat das Vorhaben zu 65 Prozentaus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.

Anfangs Überzeugungsarbeit nötig

Zu den erfolgreich abgeschlossenen Projekten gehören laut Beyer unter anderem die Mitgliedschaft der Gemeinde Stuhr im Klimabündnis, die Erstellung und Pflege der Klimaschutz-Webseite, die Erstellung von Treibhausgas-Bilanzen sowie der Aufbau eines Controllings.

In der Anfangszeit habe er viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, betont Beyer. Doch der Aufbau des Klimaschutzmanagements sei erfolgreich beendet worden.

Die Aufgaben Beyers sollen künftig auf mehrere Schultern verteilt werden. Die Fachbereiche der Gemeinden übernehmen – jeweils unter der Leitung der Umweltschutzbeauftragten.