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Ortsdurchfahrt Groß Mackenstedt Sanierung der B322 geht schneller voran

Von Dirk Hamm | 02.07.2015, 20:43 Uhr

Die Aussichten stehen gut, dass die Sanierung der Ortsdurchfahrt Groß Mackenstedt (B322) knapp zwei Wochen früher als vorgesehen abgeschlossen werden kann.

Das hat Jürgen Brinkmann vom Fachdienst Verkehr der Gemeinde mitgeteilt. Sollten keine unvorhergesehenen Verzögerungen eintreten, kann die B322 somit bereits am 10. August wieder für den Verkehr freigegeben werden, wie Bauleiter Bodo Eberhardt von der ausführenden Firma Koch auf Nachfrage bestätigte. Ursprünglich war der 21. August als Datum für den Abschluss der Bauarbeiten angepeilt worden.

Die Arbeiten in der gegenwärtigen Bauphase sind nach Angaben Jürgen Brinkmanns so weit fortgeschritten, dass die Kreuzung B322/Harpstedter Straße ab Montag, 6. Juli, wieder eingeschränkt befahren werden kann. Zeitgleich beginnen die beiden nächsten Bauabschnitte, die anders als geplant nicht hintereinander, sondern parallel angegangen werden. Mit dieser Lösung sei in Gesprächen mit dem Bauträger, der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, eine Verkürzung des Zeitplans der Sanierung erreicht worden.

Zwei Bauabschnitte werden parallel ausgeführt

Auf erhebliche Umwege müssen sich von Montag an bis voraussichtlich 22. Juli die Verkehrsteilnehmer einstellen, die sonst die Kreuzung B322/Heiligenroder Straße/Blockener Straße benutzen: Die Bundesstraße wird von der Brücke über den Klosterbach bis zur Einmündung des Schmalen Damms jenseits der Kreuzung voll gesperrt. Die bereits seit Beginn der Sanierung geltenden weiträumigen Umleitungen bleiben weiter bestehen.

Weniger Umstände, so Jürgen Brinkmann, bereiteten die parallel ausgeführten Arbeiten zwischen der A1 und der Steller Straße. In diesem Bereich wird die B322 halbseitig gesperrt, eine Ampel regelt den Verkehr. Diesen Bauabschnitt vorzuziehen sei möglich geworden, „weil im Moment wenig Verkehr in Groß Mackenstedt“ herrsche. Der Grund: „Mittlerweile haben die Verkehrsteilnehmer begriffen, dass sie die Ortsdurchfahrt nicht nutzen können.“