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Preise für Max-Planck-Gymnasium Delmenhorster Schüler bei „Jugend forscht“ erfolgreich

Von Dirk Hamm | 16.02.2016, 19:40 Uhr

Mehrere zweite Plätze haben Schüler des Max-Planck-Gymnasiums bei „Jugend forscht“ auf regionaler Ebene ergattert. Die Schule war mit elf Projekten stark vertreten.

Als eine erfolgreiche Schmiede junger Forscher erweist sich das Max-Planck-Gymnasium in diesem Schuljahr. Elf Projektgruppen des „Maxe“ mit insgesamt 27 Schülern haben Ende vergangener Woche am 51. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Emden teilgenommen. Mit vier zweiten Plätzen und einem dritten Rang, zwei Sonderpreisen, einem mit 1000 Euro dotierten Schulpreis sowie einem Betreuerpreis ist die Delegation reichlich dekoriert an die Delme zurückgekehrt.

Schulleiterin lobt Engagement neben Unterricht

Schulleiterin Cordula Fitsch-Saucke gratulierte am Dienstag allen Teilnehmern des Gymnasiums und lobte das Engagement der Forscherteams: „Es ist ein schöner Anblick, wenn ich so viele sehe, die sich neben dem Unterricht für Wissenschaft interessieren.“

Zehn der elf Teams aus Delmenhorst setzten sich aus jüngeren Schülern im Alter von elf bis 13 Jahren zusammen, sie präsentierten ihre Forschungsprojekte in der Sparte „Schüler experimentieren“. In der Kategorie „Jugend forscht“ vertraten Evelyn Reisch (15), Hakvin Vosteen (15) und Gustav Krüger (14) ihre Schule – mit Erfolg: Sie durften im Bereich der Geo- und Raumwissenschaften die Urkunde für den zweiten Platz entgegennehmen.

Ungewöhnliche Messmethode für Luftverschmutzung

Das Trio hat sich die Umweltverschmutzung als Forschungsgegenstand ausgesucht. Und ist dabei auf eine überraschende Lösung für die Bestimmung der Luftbelastung an verschiedenen Punkten in der Stadt gestoßen: Die drei Schüler benutzten vor Ort wachsende Flechten als Indikator für den Grad der Luftverschmutzung. Die Nachwuchsforscher wollen an ihrem Projekt weiterarbeiten, sie hoffen dabei auf die Unterstützung eines externen Sponsors, der die Anschaffung eines Messgeräts für genauere Messungen der Luftverschmutzung ermöglicht.

Urkunden für zweite Plätze ergatterten in Emden außerdem die „Maxe“-Schüler Angelina Reck (13, Projekt: Schnell wie ein Reflex), Fabian Mertel (13) und Simon Grape (12, Anker) sowie Simon Katzer (13), Marlon Syma (13) und Lennart Budach (12, Wasserraketen).