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Rat befasst sich mit KGS-Sanierung Stuhr hat weniger Spielraum für Investitionen

Von Dirk Hamm | 02.11.2015, 19:47 Uhr

Die nächsten Abschnitte der KGS-Sanierung in Brinkum kosten 2,5 Millionen Euro. Die Gemeinde stellt Ausgaben derzeit auf den Prüfstand.

Eine millionenschwere Investition steht morgen auf der Tagesordnung des Stuhrer Gemeinderats: Die Politiker entscheiden über die nächsten Abschnitte bei der technischen und energetischen Sanierung der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Stuhr-Brinkum. 2,49 Millionen Euro sollen dafür laut Beschlussvorlage im kommenden Jahr lockergemacht werden.

Der aktuell neunte Bauabschnitt soll laut Bildungs-Fachbereichsleiter Detlev Gellert bis auf geringe Restarbeiten bis Jahresende abgeschlossen sein. Mit der derzeitigen Erneuerung der Flure und sanitärer Einrichtungen sei die Sanierung des Sek I-Gebäudes vollendet.

„Werden verstärkt darauf achten, was sich Gemeinde leisten kann“

Die weiteren Bauarbeiten betreffen dann in den kommenden beiden Jahren das Sek II-Gebäude. Dort soll zunächst von Februar bis Mai das Dach saniert werden. Das Mammutprojekt ist insgesamt mit Kosten in Höhe von 16 Millionen Euro veranschlagt.

Dass es in Zukunft schwerer werden könnte, solch umfangreiche Investitionen zu stemmen, zeigen die kürzlich im Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen vorgelegten Haushaltszahlen zum 3. Quartal. Demnach ist die Gewerbesteuer als wichtigste Einnahmequelle leicht rückläufig. Gleichzeitig steigen durch Sonderfaktoren wie die Tariferhöhung für die Erzieherinnen die laufenden Kosten.

Die künftigen Ausgaben stehen deshalb derzeit auf dem Prüfstand, erklärt Ralph Ahrens (CDU), Vorsitzender des Finanzausschusses: „Wir werden verstärkt darauf achten, was sich die Gemeinde leisten kann und was nicht.“ Die KGS-Sanierung besitze hohe Priorität, versichert Ahrens zugleich.