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Sattelzug kippt auf der A1 um Glück im Unglück nach Reifenplatzer am Dreick Stuhr

Von Dirk Hamm | 20.07.2016, 15:22 Uhr

Glück im Unglück hatte am Dienstagabend ein 29-jähriger Lastwagenfahrer aus Holland nach einem Reifenplatzer auf der Autobahn A1: Der 40-Tonner prallte nahe dem Dreieck Stuhr gegen die Mittelleitplanke und kippte um, der Fahrer blieb dabei unverletzt. Die Autobahn wurde für mehrere Stunden teilweise gesperrt.

Laut Polizeibericht war der Fahrer gegen 19 Uhr in Richtung Münster unterwegs, als kurz vor dem Autobahndreieck der vordere linke Reifen der Zugmaschine platzte. Der 29-Jährige verlor daraufhin auf dem Hauptfahrstreifen die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Mittelschutzplanke. Der Sattelzug kippte auf die linke Seite und rutschte über rund 50 Meter über die Schutzeinrichtung. Als der Laster zum Stehen kam, ragte das Fahrzeug in beide Fahrtrichtungen hinein. Der Fahrer konnte unverletzt aus dem Wrack klettern.

Vier Fahrbahnen für Bergung gesperrt

Zur Bergung des Sattelzugs mussten sowohl der mittlere als auch der linke Fahrstreifen jeder Richtungsfahrbahn zeitgleich gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen ist es dabei laut Polizei in der Nacht aber nicht gekommen. Gegen 6 Uhr konnte die Autobahn wieder komplett freigegeben werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro.